Das bin ich

Dr. Maren Kaiser – Ihr Zeit-Lotse und Coach aus Leidenschaft

Seit über 12 Jahren bin ich selbstständiger Coach und weiß sehr genau, was es bedeutet, das eigene Geschäft permanent am Laufen zu halten. Ich kenne alle Hürden und Stolpersteine, wenn es darum geht, mit der eigenen Zeit effizient umzugehen, die Unternehmens-Ziele kontinuierlich zu verfolgen und trotzdem ein zufrieden stellendes Privatleben zu haben.

Ich habe viele Methoden der Selbst- und Arbeitsorganisation ausprobiert, teste ständig neue Vorgehensweisen für meine Kunden und passe sie an deren Bedürfnisse an. Viele dieser Erkenntnisse finden Sie in meinen Blogartikeln.

Meine allerwichtigste Erkenntnis ist jedoch:

Die besten Methoden, Tipps und Tricks nutzen nichts, wenn:

  • ich an meiner Grundausrichtung und an meinen Zielen zweifle
  • es konkurrierende Bedürfnisse gibt
  • mir hinderliche Glaubenssätze im Weg stehen
  • meine inneren Antreiber, wie z.B. der Perfektionismus oder ein großes Sicherheitsbedürfnis, ungebremst mein Handeln bestimmen

Deshalb hinterfrage ich in meinem Zeit- und Selbstmanagement Glaubenssätze, Werte, innere Antreiber und Verhaltensmuster.

„Anpacken statt aufschieben“ und „Eine Hand für den Menschen, eine Hand für das Schiff“ sind meine handlungsleitenden Überzeugungen, mit denen ich erfolgreich und glücklich bin. In diesem Sinne begleite ich auch meine Kunden.

Von der Biologin zur Unternehmerin

In einem „früheren Leben“ habe ich als Meeresbiologin promoviert. Anschließend koordinierte ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin acht Jahre lang marine Großprojekte in einer Bundesbehörde. Das war einerseits spannend, andererseits sehr mühsam, weil ich in sehr statische Behördenstrukturen eingebunden war.

Also nagte gleichzeitig ein Gedanke in mir: Mein Leben lang in einer Behörde arbeiten – soll das alles sein?

Die behördenübliche Art der Kommunikation war zäh, langsam und anstrengend. So entstand die Idee „Ich will etwas mit Kommunikation und mich selbstständig machen“

Aber wie sollte das gehen? Ich hatte an einem einzigen Kommunikationstraining teilgenommen. Von Coaching noch gar nichts gehört. Trotzdem sagte ich mir „Wer wagt, der gewinnt“. Durch eine Weiterbildung an der Europäischen Akademie für Frauen in Wirtschaft und Politik erwarb ich das notwenige unternehmerische Handwerkszeug – als Naturwissenschaftlerin hatte ich logischerweise bis dahin keine Ahnung von Unternehmensgründung und -führung.

Eine Biologin wird Vertriebsassistentin in einer IT Firma

Es war schwierig, promoviert und 40 Jahre alt, eine Praktikantenstelle während dieser Weiterbildung zu finden. Aber wenn ich etwas wirklich will, bleibe ich dran und schaffe es auch. Das Praktikum habe ich in einer mittelständischen IT-Firma im Vertrieb gemacht. Und dort konnte ich nach der Weiterbildung als Vertriebsassistentin beginnen. Klar war: Diese Tür zur Wirtschaft würde nach meiner bisherigen beruflichen Karriere an der Universität und in der Behörde nur dieses eine Mal aufgehen. Ich dachte mir: Selbstständig machen kann ich mich auch später. Erstmal wertvolle berufliche Erfahrungen in der Industrie sammeln. Also habe ich getreu dem Motto „Umwege erhöhen die Ortskenntnis“ diese Chance ergriffen.

Spannende und lehrreiche Zeiten

Dies war eine spannende und lehrreiche Zeit als Key Account Managerin in verschiedenen mittelständischen Unternehmen und einem IT-Konzern:
Erfolgreicher Börsengang, Insolvenz und schließlich mit einem Aufhebungsvertrag unfreiwillig aus einem Konzern ausgeschieden.

Manchmal muss der Anstoß zur Veränderung von außen kommen

Tatsächlich war dieser Aufhebungsvertrag der entscheidende Impuls, mich nach sieben Jahren endlich wieder auf meinen ursprünglichen Weg zu begeben: Ich machte Ausbildungen als Coach und Trainerin und mich endlich selbstständig. Dank meiner Vertriebserfahrung war ich sehr schnell erfolgreich.

Nach einigen Jahren kam eine Krise – ich fand alles nur noch anstrengend und mühsam. Ich erkannte, dass ich in meinem bisherigen Leben von einem großen Sicherheitsbedürfnis angetrieben worden war und vieles nur mit sehr viel Kraft und Anstrengung erreicht hatte. Davon hatte ich gründlich die Nase voll.

Dieses Sicherheitsbedürfnis konnte ich mit Hilfe von außen deutlich reduzieren. Mir wurde klar, dass ich zukünftig mit viel mehr Leichtigkeit arbeiten wollte. Dass ich die Freiheit und Flexibilität, die eine Selbstständigkeit bietet, auch wirklich leben und nicht alle privaten Wünsche und Projekte bis zur Rente aufschieben wollte. Und das habe ich auch tatsächlich verwirklicht.

Ich bin dankbar für das, was ich beruflich erlebt habe – auch für die schmerzlichen Erfahrungen. Sie sind heute eine wertvolle Grundlage für meine Arbeit.

Mich begeistert immer noch, für Unternehmer/innen und Selbstständige der Katalysator für ihre berufliche und persönliche Entwicklung zu sein. Ihnen zu helfen, ebenfalls die Balance zu finden: Zwischen der freudigen, erfüllenden Seite der Selbstständigkeit, den lästigen oder sogar existenzbedrohenden Notwendigkeiten und dem Wesentlichen, was ihnen außerdem wichtig ist.