Claudia Kauscheder stellt in Ihrer Blogparade die Frage „Wie geht’s dir mit dem Alleinsein im Home-Office?“.

Am meisten vermisse ich den spontanen fachlich-inhaltlichen Austausch, wenn ich Konzepte entwickle. Als Ersatz habe ich eine gute Strategie entwickelt, wie ich das kompensiere.

Meine Strategien den fachlichen Austausch im Home-Office zu organisieren

Mein Mann unterstützt mich folgendermaßen: Ich erkläre ihm, was ich plane und konzipiere, welches Ziel ich verfolge und wo ich vielleicht gerade feststecke – selbst, wenn ihm das Thema völlig fremd ist.
Allein, ihm mein Konzept vorzustellen und dabei meine Ideen mit Karten oder einer Skizze zu visualisieren, klärt ganz viel in meinem Kopf, bringt mir Klarheit und weitere Ideen. Und dann helfen natürlich seine Anregungen und Fragen. Oft sind die Fragen besonders hilfreich, wenn ihm das Thema fremd ist. Er schaut dann ganz anders als ich und „unverstellt“ auf mein Problem (= frei von allen möglichen Vorannahmen was mensch nicht macht oder auf jeden Fall machen muss).
Also: Suchen Sie sich jemanden Wohlwollendes, der bereit ist, Ihnen seine Zeit zu schenken, sein Ohr zu leihen und Ihre Ideen zu hinterfragen. Und erklären Sie ihm, dass schon das Zuhören ausreicht, auch und gerade, wenn er fachfremd ist.

Eine weitere Strategie für fachlichen Austausch ist im Prinzip ganz einfach. Ich rufe eine Kollegin oder einen Kollegen an, zu der / dem ich ein gutes freundschaftliches Verhältnis habe, um mein Problem zu diskutieren oder mir eine Rückmeldung zu einem Text zu holen. Das setzt natürlich voraus, dass ich umgekehrt auch diese Art von Unterstützung anbiete. Die größte Herausforderung besteht darin, sich zu trauen und diese Unterstützung aktiv zu suchen, statt im eigenen Saft zu schmoren. Gut ist, dies im Vorfeld zu verabreden, selbst mit solcher Unterstützung in Vorleistung zu gehen statt erst aktiv zu werden, wenn etwas unter den Nägeln brennt.

Und wie sehen Ihre Strategien aus, Ihren fachlichen Austausch als Solo-Unternehmerin oder Solo-Unternehmer im Home-Office zu organisieren?

Schreiben Sie es gerne in einen Kommentar!

Allein oder einsam fühle ich mich überhaupt nicht im Home-Office. Ich kann gut allein sein. Und ich genieße das ungestörte Arbeiten. Früher im Großraumbüro oder mit einem Vertriebskollegen im Zweier-Büro war das deutlich schwieriger. Da ich zum Glück wenig anfällig für Ablenkungen durch Putzen und Ähnliches bin, überwiegen für mich die Vorteile eines Home-Office.

Mehr zum Thema „Alleinsein im Home-Office finden Sie in der Blogparade von Claudia Kauscheder.

Mit einem fröhlichen „Auf zu neuen Ufern“
Ihre
Maren Kaiser