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	<title>Selbstcoaching Archive - Dr. Maren Kaiser</title>
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	<title>Selbstcoaching Archive - Dr. Maren Kaiser</title>
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		<title>Mit kreativer Entwicklung von Ideen und Projekten schnell ans Ziel kommen – die Disney-Strategie</title>
		<link>https://marenkaiser.de/kreativ-projekte-bearbeiten-disney-strategie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Maren Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2021 17:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Disney-Strategie können wir Ideen, Projekte und Probleme auf sehr kreative Weise bearbeiten und lösen. Einmal etabliert, hilft sie uns, die eigene Kreativität in Fluss zu bringen. Dadurch können wir unsere Vorhaben auf neuen und ungewöhnlichen Wegen realisieren. Zusätzlich erreichen wir unsere angestrebten Ziele schneller. Außerdem können wir z.B. einen übermächtigen inneren Kritiker im [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://marenkaiser.de/kreativ-projekte-bearbeiten-disney-strategie/">Mit kreativer Entwicklung von Ideen und Projekten schnell ans Ziel kommen – die Disney-Strategie</a> erschien zuerst auf <a href="https://marenkaiser.de">Dr. Maren Kaiser</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit der Disney-Strategie können wir <strong>Ideen, Projekte und Probleme</strong> auf sehr <strong>kreative Weise</strong> bearbeiten und lösen. Einmal etabliert, hilft sie uns, die eigene Kreativität in Fluss zu bringen. Dadurch können wir unsere Vorhaben auf neuen und ungewöhnlichen Wegen realisieren. Zusätzlich <strong>erreichen</strong> wir unsere angestrebten <strong>Ziele schneller</strong>. Außerdem können wir z.B. einen übermächtigen inneren Kritiker im Zaune halten. Oder sollten wir zu oft im (Tag-) Träumen feststecken, sorgt das Nutzen der Disney-Strategie dafür, dass wir ins <strong>Handeln</strong> kommen und unsere I<strong>deen umsetzen</strong>. Die drei inneren Rollen des Träumers, Realisten und Kritikers werden mit dieser Methode in eine gute Balance gebracht. Mit der <strong>Schritt-für-Schritt-Anleitung</strong> können Sie die Disney-Strategie in Ihrem Unternehmen als <strong>Einzelperson</strong> oder als <strong>Team</strong> nutzen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="535" src="https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2021/11/Träumer-1024x535.jpg" alt="" class="wp-image-7130" srcset="https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2021/11/Träumer-1024x535.jpg 1024w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2021/11/Träumer-300x157.jpg 300w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2021/11/Träumer-768x401.jpg 768w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2021/11/Träumer-1080x564.jpg 1080w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2021/11/Träumer-980x512.jpg 980w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2021/11/Träumer-480x251.jpg 480w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2021/11/Träumer.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><p style="font-size:8px">Foto: Orla | Shutterstock</p></figcaption></figure>



<span id="more-7127"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Was können wir von Walt Disney lernen? </h2>



<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Walt_Disney" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Walt Disney</a> war äußerst erfolgreich! Von ihm können wir lernen, wie wir als Unternehmer*in neue Projekte besonders kreativ in Angriff nehmen können. Bei vielen Menschen legt die <strong>Schere im Kopf </strong>schon in der ersten Entwicklungsphase neuer Ideen, Projekte und Problemlösungen die Kreativität an die ganz kurze Leine. Dies passiert vor allem dadurch, dass wir alle Ideen sofort bewerten, kritisieren und oft auch gleich verwerfen, anstatt dem <strong>kreativen Prozess freien Lauf</strong> zu lassen. Manch eine Idee, die auf den ersten Blick ungeeignet erscheint, enthält auf den zweiten Blick einen brauchbaren Ansatz.</p>



<p><strong>Walt Disney</strong> nutzte für seine <strong>kreative Arbeit drei Räume</strong>: je einen für die Rolle des <strong>Träumers</strong>, des <strong>Realisten</strong> und des <strong>Kritiker</strong>s. Als Erstes startete er im Raum des Träumers und ließ seiner Phantasie, seinen Visionen, seinen Ideen freien Lauf. Als Zweites ging er in den Raum des Realisten und überlegte, wie er seine Ideen realisieren könnte. Im dritten Raum verwandelte er sich schließlich in den Kritiker und prüfte seine Realisierungsideen auf Herz und Nieren. Durch dieses feste <strong>Ritual</strong> kam er in den unterschiedlichen Räumen schon beim Betreten in den jeweiligen Modus des Träumers, Realisten und Kritikers.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie können wir Disneys Strategie auf die Entwicklung von Ideen, Projekten und Problemlösungen im Unternehmen anwenden?</h2>



<p>Da der Luxus von drei Arbeitsräumen eher selten ist, können wir stattdessen mit sogenannten <strong>Bodenankern</strong> innerhalb eines Raumes arbeiten. Dafür wählen wir Plätze aus, an denen wir stehen, sitzen oder liegen können.</p>



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<p class="has-text-align-center"><span style="color:#991166" class="has-inline-color"><strong>Wenn du es träumen kannst, kannst du es auch tun.<br>Walt Disney</strong></span></p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Etablieren von Träumer, Realist und Kritiker</strong></h2>



<p>Zunächst legen wir fest, für welches Projekt, welche Aufgabe, welches Problem wir Ideen brauchen.</p>



<p>Dann wählen wir drei Plätze im Raum für Träumer, Realist und Kritiker aus und markieren sie jeweils mit einem entsprechenden Blatt Papier.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Träumer</strong></h3>



<p>Nun suchen wir <strong>Situationen</strong> in unserem Leben, in denen wir <strong>einfallsreich und kreativ</strong> waren oder Probleme auf ungewöhnliche Weise gelöst haben. Wir wählen eine Situation, an die wir uns gut erinnern und gehen auf die Position des Träumers.&nbsp; Dort tauchen wir wie in einem <strong>inneren Film</strong> in die Situation ein, erinnern uns an alle <strong>Gedanken</strong>, <strong>Sinneswahrnehmungen</strong> und <strong>Gefühle</strong>, erleben die Situation quasi noch einmal. Wir sehen mit unserem inneren Auge, was es zu sehen gab, und hören, was es zu hören gab. Dann machen wir uns bewusst, dass dies der <strong>Zustand</strong> ist, in dem unser <strong>Träumer sich voll entfalten</strong> und jede Menge <strong>Ideen entwickeln</strong> kann. Nun verlassen wir diese Position.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Realist</strong></h3>



<p>Jetzt suchen wir nach <strong>Aufgaben, Projekten, Problemen</strong>, die wir besonders <strong>gut gemeistert</strong> haben. Dies können eigene, die von Institutionen oder von anderen Personen sein. Wir wählen ein Beispiel aus und begeben uns auf die Position des Realisten. Genau wie beim Träumer <strong>erleben wir die Situation noch einmal</strong> mit allen Sinnen, Gedanken und Gefühlen in einem inneren Film. Abschließend verdeutlichen wir uns, dass dies der Zustand ist, in dem unser innerer <strong>Realist hoch wirksam und effizient</strong> planen, analysieren und umsetzen kann. Anschließend verlassen wir diese Position.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Kritiker</strong></h3>



<p>Nun suchen wir nach Situationen, in denen wir <strong>Pläne, Projekte, Lösungen</strong> mit allen Pros und Kontras konstruktiv bewertet bzw. <strong>konstruktiv kritisiert</strong> sowie Chancen und Risiken aufgezeigt haben und nehmen den Ort des Kritikers ein. Es können wieder eigene oder fremde Pläne, Projekte, Probleme sein. Auch hier wird wieder die ganze <strong>Situation</strong> mit allen Gedanken, Sinneswahrnehmungen und Gefühlen in einem inneren Film <strong>aktiviert</strong>.</p>



<p>Wir verlassen auch diese Position und haben nun den inneren Träumer, Realisten und Kritiker an den drei Positionen etabliert bzw. geankert.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Bearbeitung der Idee, der Aufgabe, des Projektes oder des Problems mit der Disney-Strategie</strong></h2>



<p>Nun wenden wir uns der <strong>Idee</strong>, der<strong> Aufgabe</strong>, dem<strong> Projekt</strong> oder dem <strong>Problem</strong> zu, das wir bearbeiten wollen. Damit im Kopf begeben wir uns als Erstes in die <strong>Position des Träumers</strong>, erinnern uns an den kreativen Zustand, den wir gerade eben in dieser Position hatten und lassen unseren <strong>Ideen freien Lauf</strong>. Je mehr und je phantastischer die Ideen, desto besser. Wie bei einem <strong>Brainstorming</strong> ist erst einmal alles richtig und wichtig, was uns einfällt. Vielleicht ist es hilfreich, auf einem Klemmbrett gleich alles <strong>aufzuschreiben</strong> oder mit der <strong>Diktierfunktion</strong> des Handys aufzuzeichnen. Sehr hilfreich ist auch jemand, der uns unterstützt und alles aufschreibt, was aus uns heraussprudelt. So kann unsere Kreativität am besten fließen.</p>



<p>Nun gehen wir auf die <strong>Position des Realisten</strong>, versetzen uns in den entsprechenden Zustand und verwandeln unsere Ideen in <strong>konkrete Pläne</strong>. Für die Ideen, die uns am erfolgreichsten erscheinen, entwickeln wir nun die Realisierung. Folgende <strong>Fragen</strong> sind dabei hilfreich: Was ist <strong>technisch</strong>, <strong>wirtschaftlich</strong>, <strong>organisatorisch</strong> nötig für die Realisierung? Was ist außerdem <strong>zu bedenken</strong>? Wen brauche als ich <strong>Kooperationspartner</strong>? Welchen Einfluss hat die Realisierung ggf. auf mein berufliches und privates <strong>Umfeld</strong>? Etc.</p>



<p>Auch hier ist ein Klemmbrett zum Notieren, das Handy, um alles aufzunehmen oder eine zweite Person, die mitschreibt, hilfreich.</p>



<p>Als Drittes gehen wir auf die Position des <strong>konstruktiven Kritikers</strong> und versetzen uns in diesen Zustand. Jetzt analysieren und <strong>hinterfragen</strong> wir die Pläne des Realisten: Welche <strong>Chancen</strong>, welche <strong>Risiken</strong> bergen sie? Was wurde übersehen? Welche <strong>Schwierigkeiten</strong> und Hindernisse könnten auftauchen? Will ich das wirklich? Will ich in die Realisierung <strong>investieren</strong>? Wird das am Markt gebraucht? Wird es einen <strong>Gewinn</strong> geben? Etc.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zweiter Durchlauf der Positionen</strong></h3>



<p>Jetzt geht es in einem zweiten Durchlauf wieder in die Position des Träumers. Der <strong>Träumer</strong> ist nun eingeladen, <strong>Ideen</strong> zu suchen, die die <strong>Realisierungspläne</strong> des Realisten und die Hinweise und <strong>Bedenken</strong> des Kritikers mit neuen Ideen bereichern. Hier gilt wieder: egal wie verrückt, <strong>alles ist erst einmal richtig</strong>!</p>



<p>Mit den Ideen des Träumers gehen wir nun wieder auf die Position des <strong>Realisten</strong> und lassen die <strong>neuen</strong> <strong>Ideen</strong> in unsere Realisierungspläne einfließen. </p>



<p>Anschließend ist wieder der <strong>Kritiker</strong> an der Reihe, die veränderten Realisierungspläne kritisch und <strong>konstruktiv</strong> zu begutachten.</p>



<p>Die drei Positionen werden so lange durchlaufen, bis wir <strong>in allen drei Positionen</strong> mit dem Realisierungsplan bzw. der Lösung <strong>zufrieden</strong> sind, es sich <strong>stimmig</strong> anfühlt und auch unser <strong>Bauch</strong> ja dazu sagt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Regelmäßiges Nutzen der Disney-Strategie</strong></h2>



<p>Wollen Sie die Disney-Strategie <strong>häufiger anwenden</strong>, sollten Sie – genau wie Walt Disney –&nbsp;<strong>Träumer</strong>, <strong>Realist</strong> und <strong>Kritiker</strong> immer an den <strong>gleichen Plätzen</strong> etablieren. Auf diese Weise kommen sie immer schneller in den jeweiligen Zustand und in den kreativen Fluss und können nach einer gewissen Zeit an den Positionen direkt mit Ihrem Thema beginnen.</p>



<p>Um schnell den jeweiligen Zustand zu erreichen, könnten Sie zusätzlich kleine <strong>Requisiten</strong> oder Kleidungsstücke nutzen. Der Träumer könnte einen verrückten Hut tragen oder einen Luftballon in der Hand halten. Der Realist trägt vielleicht einen bunten Schal, der Kritiker einen strengen Schlips oder nutzt einen Rotstift. Wenn Sie <strong>Spaß</strong> an so etwas haben, beschleunigt es das Hineinschlüpfen in die jeweilige Rolle.</p>



<p>Diese Methode lässt sich gut alleine durchführen. Allerdings ist es leichter mit einer Person, die mitschreibt oder mit einem Coach, der sie unterstützt, sich in die verschiedenen Zustände hineinzuversetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Disney-Strategie als Team nutzen</strong></h2>



<p>Die Vorgehensweise in einem Teams ist im Prinzip die gleiche wie als Einzelperson. Allerdings sollte der <strong>Prozess</strong> von einer weiteren Person <strong>moderiert</strong> werden, damit sich alle jeweils in der gleiche Rolle befinden.  Das individuellen Etablieren der drei Rollen sollte sehr gut von der moderierenden Person angeleitet werden. So befindet sich das ganze <strong>Team</strong> immer in der gleichen <strong>Rolle</strong> und gibt seine Ideen in den kreativen Prozess. </p>



<p>Allerdings werden – etwas anders als bei der Arbeit mit einer Einzelperson – wie bei einem <strong>Brainstorming</strong> zunächst <strong>auf allen drei Positionen</strong> nur Ideen gesammelt. Auf diese Weise kann der kreative Prozess besser fließen und es werden alle Ideen, Realisierungsansätze und konstruktive Kritiken – egal wie ungewohnlich oder verrückt – erst einmal gesammelt und von allen wahrgenommen. Am besten sammelt die morderierende Person alle Ideen und Aussagen in der ersten Runde jeweils auf einer papierbestpannten Pinnwand. Und zwar jeweils eine eigene Pinnwand für Träumer, Realist und Kritiker.   In den nachfolgenden Runden werden einzelne Ideen weiter ausgearbeitet udn ebenfalls schriftlich dokumentiert.</p>



<p>Auch beim Anwenden der Disney-Strategie im Team werden die drei Rollen nacheinander solange eingenommen, bis es sich <strong>für alle Teammitglieder </strong>auf allen Positionen <strong>stimmig</strong> anfühlt.</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<p class="has-text-align-center"><span style="color:#991166" class="has-inline-color"><strong>Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen. <br>Walt Disney</strong></span></p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Nun sind Sie an der Reihe! </h2>



<p>Probieren Sie die Strategie aus und hinterlassen Sie Ihre <strong>Erfahrungen</strong> gerne in einem <strong>Kommentar</strong>.</p>



<p>Selbstverständlich kann ich<strong> Sie</strong> <strong>beim Nutzen der Disney-Strategie</strong> <strong>unterstützen</strong>. Das funktioniert hervorragend im <strong>Präsenz-Coaching</strong> und ebenso exzellent während eines <strong>Coachings am Telefon</strong>. Dafür ist ein schnurloses Telefon,  kabelloses Headset oder das Mobil-Telefon eine Voraussetzung, damit Sie sich im Raum frei bewegen können. </p>



<p>Rufen Sie mich gerne an oder mailen Sie mir, um herauszufinden, ob diese Methode für Sie und Ihr Thema geeignet ist:<br>0176 51 23 08 76 oder kontakt“at“marenkaiser.de</p>



<p>Viel Erfolg bei der Nutzung der Disney-Strategie wünscht Ihnen</p>



<p>Ihre Zeitlotsin Maren Kaiser</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><span style="color:#991166" class="has-inline-color">Weitere Artikel, die Sie beim Erreichen Ihrer Ziele unterstützen:</span></strong></h3>



<p><a href="https://marenkaiser.de/unternehmerische-ziele-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unternehmerische Ziele erreichen – die 5 wichtigsten Stolpersteine vermeiden</a><br><a href="https://marenkaiser.de/ziele-und-gefuehle/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ziele mit Gefühls-Tuning erreichen – was haben Ziele und Gefühle miteinander zu tun?</a><br><a href="https://marenkaiser.de/hindernisse-ziele-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hindernisse überwinden – Ziele mit „Zwiedenken“ erreichen</a><br><a href="https://marenkaiser.de/eigene-ziele-verfolgen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Welche Ziele verfolgen Sie? Ihre eigenen oder fremde?</a><br><a href="https://marenkaiser.de/ziele-und-persoenlicher-erfolg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mit richtig gewählten Zielen zum persönlichen Erfolg!</a><br><a href="https://marenkaiser.de/zeit-fuer-die-unternehmensstrategie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die Unternehmensstrategie weiter entwickeln – plötzlich freie Zeit gut nutzen!</a><br><a href="https://marenkaiser.de/bleib-dran-service-gute-vorsaetze/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bleib dran – aus „guten Vorsätzen“ erreichbare Ziele machen</a></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><span style="color:#991166" class="has-inline-color">Bücher, in denen die Disney-Strategie beschrieben ist:</span></strong></h3>



<p><a href="https://www.medimops.de/joseph-o-connor-neurolinguistisches-programmieren-gelungene-kommunikation-und-persoenliche-entfaltung-taschenbuch-M03924077665.html">Neurolinguistisches Programmieren: Gelungene Kommunikation und persönliche Entfaltung</a><br><a href="https://www.medimops.de/schweppe-ronald-p-praxisbuch-nlp-die-eigenen-kraefte-aktivieren-und-sich-auf-erfolg-programmieren-broschiert-M03517089435.html">Praxisbuch NLP: Die eigenen Kräfte aktivieren und sich auf Erfolg programmieren</a></p>



<p></p>





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			</item>
		<item>
		<title>Stress dauerhaft reduzieren –  Stress abbauen Teil 4</title>
		<link>https://marenkaiser.de/stress-dauerhaft-reduzieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Maren Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 2020 13:35:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Anti-Stress-Programm]]></category>
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		<category><![CDATA[Stressreaktion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einem persönlichen Anti-Stress-Programm können Sie Ihren Stress dauerhaft reduzieren und schneller als Sie denken. Stress wirkt dann besonders intensiv, wenn wir uns hilflos und ausgeliefert fühlen und vermeintlich keinen Einfluss auf usnere Situation haben. Zum Glück bietet die Stress-Entstehungskette Stressauslöser – Stressverstärker – Stressreaktion jede Menge Ansatzpunkte, den Stress selbst, unser Stresserleben und die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://marenkaiser.de/stress-dauerhaft-reduzieren/">Stress dauerhaft reduzieren –  Stress abbauen Teil 4</a> erschien zuerst auf <a href="https://marenkaiser.de">Dr. Maren Kaiser</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit einem <strong>persönlichen Anti-Stress-Programm</strong> können Sie Ihren Stress  dauerhaft reduzieren und schneller als Sie denken. Stress wirkt dann besonders intensiv, wenn wir uns hilflos und ausgeliefert fühlen und vermeintlich keinen Einfluss auf usnere Situation haben. Zum Glück bietet die Stress-Entstehungskette Stressauslöser – Stressverstärker – Stressreaktion jede Menge Ansatzpunkte, den Stress selbst, unser Stresserleben und die Stressreaktion zu verringern. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="535" src="https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2020/01/Stressbewältigung-4-1024x535.jpg" alt="Stress dauerhaft reduzieren" class="wp-image-5871" srcset="https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2020/01/Stressbewältigung-4-1024x535.jpg 1024w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2020/01/Stressbewältigung-4-300x157.jpg 300w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2020/01/Stressbewältigung-4-768x401.jpg 768w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2020/01/Stressbewältigung-4-1080x564.jpg 1080w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2020/01/Stressbewältigung-4-980x512.jpg 980w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2020/01/Stressbewältigung-4-480x251.jpg 480w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2020/01/Stressbewältigung-4.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p style="font-size:8px">Foto (bearbeitet): Gert Altmann | Pixabay License</p>



<h2 class="wp-block-heading">So reduzieren Sie Ihren Stress dauerhaft</h2>



<p> Wie Stress entsteht, wie Sie Ihre <strong>Stress-Entstehungskette</strong> analysieren können, <strong>Soforthilfe</strong> bei akutem Stress, wie Sie ein „<strong>Gegengift</strong>“ gegen Ihre Stressverstärker entwickeln können und wie Sie Ihre persönliche Stressreaktion identifizieren, finden Sie in den ersten drei Teilen dieser Artikelserie. Die Links zu diesen Artikeln finden Sie ganz am Ende.</p>



<p>Jetzt geht es darum, Ihren Stress dauerhaft zu reduzieren. Dafür betrachten wir die Stressauslöser im Außen und im Innen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stressauslöser im Außen</h2>



<p>Diese Stressauslösern bieten drei Ansatzpunkte. Sie stecken in dem Satz „<strong>Love it, leave it or change it</strong>“ – übrigens auch dann, wenn Sie glauben machtlos und ausgeliefert zu sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Love it</h3>



<p>Da wir nicht alles beeinflussen können, was uns Stress bereitet, ist es manchmal nötig, unsere <strong>Einstellung</strong> zu Stressauslösern zu verändern. Wir haben die Möglichkeit, Dinge zu akzeptieren, wie sie sind und uns mit <strong>Gelassenheit</strong> zu wappnen (<strong>love it</strong>). Wenn Sie sich hierfür entscheiden, stellen Sie fest, welche Gedanken Sie zu der Situation haben (siehe <a href="https://marenkaiser.de/stress-verstaerker-in-den-griff-bekommen/">Stressverstärker in Teil 2</a>). Wandeln Sie diese in Sätze um, die Ihnen mehr Gelassenheit ermöglichen. Hilfreich sind folgende Fragen: <br>Was ist das <strong>Positive</strong> an einer Situation? <br>Welche positive <strong>Herausforderung</strong> steckt in dieser Situation? <br>Wie werde ich vom Opfer zum <strong>Gestalter</strong> der Situation?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Leave it</h3>



<p>Eine stressige Situation können wir verlassen (<strong>leave it</strong>) – z.B. ein stressiges Gespräch auf später vertagen, uns von einem nervigen Geschäftspartner / Mitarbeiter trennen oder die Firma wechseln, wenn wir den cholerischen Chef einfach nicht mehr ertragen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Change it</h3>



<p>Bei allen Stressauslösern können wir uns fragen, ob wir diese abstellen oder zumindest reduzieren können (<strong>change it</strong>). Zum Beispiel können Sie jeglichen Stress, der mit der eigenen ungünstigen <strong>Arbeitsorganisation</strong> und <strong>Zeitdieben</strong> zu tun hat, verringern oder sogar abstellen. Hierzu finden Sie ganz viele Tipps und Hinweise in meinen älteren Blogartikeln.</p>



<p>Manche <strong>Stressauslöser</strong> können wir <strong>vermeiden</strong>. Bei Stress durch Verkehrstau auf dem Weg zu Ihren Terminen oder in Ihr Büro, könnten Sie z.B. zu einer anderen Uhrzeit, mit einem anderen Verkehrsmittel oder eher losfahren. Ich persönlich nutze die Zeit in öffentlichen Verkehrsmitteln zur E-Mail-Bearbeitung auf dem Laptop, zum Lesen oder zum Entspannen. In dem Moment, wo Sie Reise- oder Wartezeiten einen Sinn geben, können Sie sie genießen, statt sich von ihnen stressen zu lassen. </p>



<p>Fragen Sie sich außerdem, ob Ihre <strong>Freizeit</strong> eine Quelle für Entspannung und Erholung ist. Oder ob Sie – wie so viele Menschen heutzutage – auch in Ihrer Freizeit so eng mit Terminen und Aktivitäten getaktet sind, das Sie gestresst sind statt sich zu erholen. Dann wäre es Zeit, hier &#8222;abzuspecken&#8220;.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stressauslöser im Innen</h2>



<p>Um Stress dauerhaft zu reduzieren spielen die inneren Stressauslöser eine wichtige Rolle. Hierbei handelt es sich häufig um <strong>hinderliche Überzeugungen / Glaubenssätze</strong>, <strong>innere Antreiber</strong> oder den <a href="https://marenkaiser.de/aufschieberitis-und-der-innere-schweinehund/"><strong>inneren Schweinehund</strong></a>, der uns Aufgaben und Vorhaben auf die lange Bank schieben lässt.<br>Hier kann es eine <strong>Herausforderung</strong> sein, diese überhaupt zu entdecken. Denn oft sind Sie uns so selbstverständlich geworden und so <strong>verinnerlicht</strong>, dass wir Sie kaum entdecken können. Wir haben an dieser stellen einen sogenannten „<strong>blinden Fleck</strong>“. Andere Personen nehmen dagegen unsere inneren Antreiber wahr, wir selbst nicht. Hier hilft es, die Situation zu analysieren, indem Sie sich genau überlegen, was eine Kamera aufzeichnen würde und zu unterscheiden, was Ihre <strong>Interpretation</strong> der Situation ist und damit zum Stressauslöser wird.</p>



<p><strong>Ein Beispiel</strong>: <br>Jemand sagt in einem Gespräch über etwas, dass Sie vorschlagen „Das halte ich für keine gute Idee“. Ihnen geht der Hut hoch und Sie reagieren heftig. Die Kamera würde die normal laute Aussage und Ihre sehr laute, ärgerliche Anwort aufzeichnen. Die Aussage Ihres Gesprächspartners ist eine persönliche Meinung, auf die dieser ein Recht hat. Ihr Ärger, der sich in der lauten Antwort ausdrückt, wird durch Ihre eigenen Gedanken = Ihre Interpretation ausgelöst. Dies sind Gedanken wie z.B.: „Der traut mir nix zu“, „Der ist immer gegen meine Ideen“ etc. Dahinter könnte z.B. Ihre eigene hinderliche Überzeugung stehen „Ich bin nicht gut genug“.</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<p class="has-text-color" style="color:#991166"><em>Jemand bringt Sie auf die Palme? <br>Oder ist es eher so: Die andere Person stellt uns die Palme nur hin – wir klettern immer selbst hinauf</em>!</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<p>Häufig sind die Stressauslöser im Inneren gleichzeitig unsere Stressverstärker – Beispiele und Möglichkeiten der <strong>Veränderung</strong>  finden Sie in <a href="https://marenkaiser.de/stress-verstaerker-in-den-griff-bekommen/">Teil 2</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Innere Antreiber</h3>



<p>Eine besondere Art von Stressauslösern im Innern sind die <strong>inneren Antreiber</strong>:</p>



<p> •    Ich muss perfekt sein<br> •    Ich muss es allen recht machen<br> •    Ich muss stark sein<br> •    Ich muss mich anstrengen<br> •    Ich muss mich beeilen </p>



<p>Diese Antreiber sind letztlich auch <strong>Glaubenssätze</strong>. Indem wir diese relativieren, vermeiden wir, dass sie uns in Stress bringen. Dazu fragen Sie sich, was <strong>das Gute</strong> an ihnen ist und wann es <strong>überflüssig</strong> ist, sich danach zu richten. Für diese Situationen formulieren Sie für sich eine <strong>Erlaubnis</strong>, es anders zu machen. Statt „Ich muss perfekt sein“&nbsp;machen Sie zu Ihrer Überzeugung „Ich darf Fehler machen, denn Fehler sind Lernchancen“ oder „Lieber mache ich etwas zu 80% gut, statt zu 100% gar nicht“. Wichtig ist, dass Sie eine persönliche Erlaubnis für sich finden, die wirklich Kraft hat und Ihnen ein <strong>anderes Verhalten</strong> möglich macht.</p>



<p>Zugegebenermaßen ist es eine <strong>Herausforderung</strong>, das Auflösen von hinderlichen Überzeugungen / Glaubenssätzen ganz allein zu schaffen. Es erfordert viel <strong>Ehrlichkeit</strong> sich selbst gegenüber. Denn es gilt, den blinden Fleck zu beleuchten und Sie brauchen <strong>Energie und Durchhaltevermögen</strong>. Ich unterstütze Sie gerne dabei – rufen Sie mich jetzt gleich an (030 74 68 32 00) oder schreiben Sie mir eine <a href="mailto:kontakt@marenkaiser.de">E-Mail,</a> wie ich Sie erreichen kann. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Ihr persönliches Anti-Stress-Programm</h2>



<p>1.)    Analisieren Sie Ihre <strong>Stressauslöser</strong> im Außen und Innen und &#8222;entmachten&#8220; Sie sie  –  Teil 1 dieser Artikelreihe</p>



<p> 2.)    Analisieren Sie Ihre <strong>Stressverstärker</strong> und entwickeln Sie ein „Gegengift“ – Teil 2 dieser Artikelreihe</p>



<p>3.)    Berücksichtigen Sie beim <strong>Abbauen  verbleibender Stressreaktionen</strong> die  vier Ebenen – Teil 3 dieser Artikelreihe</p>



<p>4.) Etablieren Sie ein regelmäßiges <strong>Bewegungs- und Entspannungs- oder Meditationsprogramm</strong>, idealerweise mit festen wöchentlichen Terminen. Je mehr dies Gewohnheit und Ritual wird, um so leichter fällt es uns, es dauerhaft durchzuhalten. <br>Auch die <strong>Ernährung</strong> ist bei Stress sehr wichtig. Einige Vitamine und Mineralien werden durch die Stressreaktion vermehrt verbraucht bzw. bremsen die Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin. Mit einer guten Ernährung und z.B. Datteln, Feigen oder Bananen als „<strong>Anti-Stress-Snack</strong>“ helfen Sie Ihrem Körper, mit dem Stress besser klar zu kommen. Schokolade, Pommes und andere fett- und zuckerreiche Lebensmittel – beliebt bei &#8222;Stress-Essern&#8220;, belasten den Körper dagegen zusätzlich. Im Internet finden Sie viele Tipps für eine Ernährung, die Ihren Körper bei Stress ideal versorgt und auch in diesem Buch: <a href="https://amzn.to/2QYy1kV">Die</a><a href="https://www.medimops.de/uschi-eichinger-die-anti-stress-ernaehrung-die-logi-methode-zur-stressbewaeltigung-mehr-power-fuer-die-koerperzellen-broschiert-M03942772671.html?variant=UsedGood&amp;creative=&amp;sitelink=&amp;gclid=EAIaIQobChMIw7_cm7S7lAMVzwIGAB1ncyHvEAQYBCABEgI-4vD_BwE&amp;utm_source=PSM&amp;utm_medium=cpc&amp;utm_campaign=DE_BM_OUT_WEB_ALL_SHO_KOO-PMX_MR-7_&amp;gad_source=5&amp;gad_campaignid=20970016036"> Anti-Stress-Ernährung</a>.</p>



<p>So, jetzt sind Sie für <strong>effektiven Stressabbau</strong> gut gewappnet und ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung!</p>



<p>Es steht noch ein <strong>innerer Schweinehund</strong> bei Ihrem persönlichen Anti-Stress-Programm im Weg?<br>Sie haben <strong>keine Zeit</strong> für eine Veränderung?<br><strong>Kontaktieren Sie mich! </strong><br>Rufen Sie mich jetzt gleich an (030 – 74 68 32 00) oder&nbsp;<a href="mailto:kontakt@marenkaiser.de">mailen</a>&nbsp;Sie mir, wann ich Sie erreichen kann. <br>Wir entwickeln gemeinsam <strong>Ihr&nbsp;persönliches Anti-Stress-Programm</strong> – das geht schneller als Sie glauben. Gemeinsam werden wir Ihren inneren <strong>Schweinehund</strong> von der Notwendigkeit überzeugen, einige Dinge anders zu machen und ihn als <strong>Unterstützer</strong> Ihrer Anti-Stress-Maßnahmen gewinnen.</p>



<p><p>Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei, Ihren Stress dauerhaft zu reduzieren<br>Ihre Maren Kaiser</p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/822854356b63483b9c628ba7e5a1e6c7" alt="" width="1" height="1"></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die bisherigen Artikel über das Abbauen von Stress:</h3>



<p>Teil 1 –&nbsp;<a href="https://marenkaiser.de/raus-aus-dem-stress-stress-abbauen/">Raus aus dem akuten Stress</a><br>Teil 2 –&nbsp;<a href="https://marenkaiser.de/stress-verstaerker-in-den-griff-bekommen/">Eigene Stress-Verstärker für mehr Gelassenheit in den Griff bekommen</a><br>Teil 3 – <a href="https://marenkaiser.de/stressreaktion-verringern/">Die vier Ebenen der Stressreaktion</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Hinweise zum Umgang mit Stress finden Sie in diesen Blogartikeln:</h3>



<p><a href="https://marenkaiser.de/schluss-mit-der-aufschieberitis-stress-und-hektik-vermeiden/">Schluss mit der Aufschieberitis – Stress und Hektik vermeiden</a><br><a href="https://marenkaiser.de/pausen-pomodoro-technik-leistungsfaehigkeit-stress/">Mit Pausen und der Pomodoro-Technik die Leistungsfähigkeit trotz Stress erhalten</a><br><a href="https://marenkaiser.de/flow-oder-stress-was-macht-den-unterschied/">Flow oder Stress – was macht den Unterschied?</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Literatur-Tipps</h3>



<p>Heike Höfler, <a href="https://www.medimops.de/heike-hoefler-stressfrei-in-10-minuten-ruhepausen-und-energie-kicks-12-uebungprogramme-fuer-ihr-wohlbefinden-broschiert-M03869103167.html">Stressfrei in 10 Minuten</a>  – Ein Buch mit vielen kurzen Körperübungen – gut für die Soforthilfe bei aktuem Stress und auch den Stressabbau nach Feierabend<br>Allen Elkin, <a href="https://www.medimops.de/allen-elkin-erfolgreiches-stressmanagement-fuer-dummies-fur-dummies-taschenbuch-M03527707549.html">Erfolgreiches Stressmanagement für Dummies</a> – Grundlagen, Praxisteil und Stressbewältigung für Fortgeschrittene<br>Christiane Kentzler und Julia Richter, <a href="https://www.amazon.de/Stressmanagement-Das-Kienbaum-Trainingsprogramm-Haufe-ebook/dp/B006GOKGBM/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&amp;crid=1AH0WG9Z2J75O&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.j_onRISBb_xVwRkiyKtLew.0h08Pci6KwouFRIu60npV1U6tXl13Bd9Nv9tFUhdghk&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Christiane+Kentzler+und+Julia+Richter%2C+Stressmanagement&amp;qid=1778852359&amp;sprefix=christiane+kentzler+und+julia+richter+stressmanagement+%2Caps%2C182&amp;sr=8-1">Stressmanagement</a> – Ein kurzer Theorieteil, viel Praxis mit Fragebögen zur Selbstanalyse und Checklisten zur Verhaltensänderung<br>Jörg-Peter Schröder und Rainer Blank, <a href="https://www.booklooker.de/Bücher/Jörg-Peter-Blank-Schröder+Schröder-Jörg-Peter-Blank-Reiner-Stressmanagement-Stress-Situationen/id/A02GZ6nq01ZZx?pid=2261414&amp;msclkid=421b57775b691efad8913d70790e01be">Stressmanagement</a> –  Das Büchlein für die <strong>Hand- oder Jackentasche</strong>, inkl. Stressbarometer zur Selbstanalyse, Praxisteil und Tipps zurPrävention</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://marenkaiser.de/stress-dauerhaft-reduzieren/">Stress dauerhaft reduzieren –  Stress abbauen Teil 4</a> erschien zuerst auf <a href="https://marenkaiser.de">Dr. Maren Kaiser</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Die vier Ebenen der Stressreaktion – Stress abbauen Teil 3</title>
		<link>https://marenkaiser.de/stressreaktion-verringern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Maren Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2019 11:46:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Stressbewältigung]]></category>
		<category><![CDATA[Stressreaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten ändern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu viel Stress wirkt sich umfassend und komplex auf Körper, Geist, Gefühle und Verhalten aus. Eine Weile toleriert dies unser Körper. Doch dann werden wir krank, im Extremfall chronisch oder sogar tödlich krank. Wie sieht Ihre individuelle Stressreaktion aus? Sind Sie sich bewusst, was zu viel Stress bei Ihnen ganz persönlich auslöst? Dieser Artikel hilft [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://marenkaiser.de/stressreaktion-verringern/">Die vier Ebenen der Stressreaktion – Stress abbauen Teil 3</a> erschien zuerst auf <a href="https://marenkaiser.de">Dr. Maren Kaiser</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Zu viel Stress</strong> wirkt sich umfassend und komplex auf Körper, Geist, Gefühle und Verhalten aus. Eine Weile toleriert dies unser Körper. Doch dann werden wir <strong>krank</strong>, im Extremfall chronisch oder sogar tödlich krank.<br> Wie sieht Ihre individuelle Stressreaktion aus? Sind Sie sich bewusst, was zu viel Stress bei Ihnen ganz persönlich auslöst? Dieser Artikel hilft Ihnen, Ihre <strong>Stressreaktion</strong> zu verstehen. Dadurch erkennen Sie, was Sie verändern können, um gesund zu bleiben.  </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="627" src="https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2019/10/Stress-abbauen-3-Maren-Kaiser.jpg" alt="Stress abbauen" class="wp-image-5763" srcset="https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2019/10/Stress-abbauen-3-Maren-Kaiser.jpg 1200w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2019/10/Stress-abbauen-3-Maren-Kaiser-980x512.jpg 980w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2019/10/Stress-abbauen-3-Maren-Kaiser-480x251.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: TuckerBlade | Shutterstock License</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die Stressreaktion verstehen, erkennen und abbauen</h2>



<p>Die Entstehung von Stress folgt bei allen Menschen der gleichen Logik:<br> Stressauslöser – Stressverstärker – Stressreaktion. Die persönliche  Ausprägung dieser drei Schritte der <strong>Stress-Entstehung</strong> ist allerdings bei jedem Menschen höchst <strong>individuell</strong>. <br>Um unseren Stress zu <strong>bewältigen</strong>, ist die wichtigste Voraussetzung, zu  beobachten und zu verstehen, was genau bei uns abläuft. Dadurch können wir unser Stresserleben reduzieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die persönlichen Stressreaktionen</h2>



<p>Unsere Stressreaktionen spielen sich auf vier verschiedenen Ebenen ab:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Die kognitive Ebene – also alles, was unser Wahrnehmen, Denken und Erkennen betrifft</li>



<li>Die emotionale Ebene – hier geht es um alle Gefühle, die der Stress in uns aktiviert</li>



<li>Die physische Ebene – sie umfasst alle körperlichen Reaktionen, die vom Stress ausgelöst werden</li>



<li>Die Verhaltensebene – hier summieren wir alle Verhaltensweisen, die wir ausgelöst durch den Stress zeigen</li>
</ol>



<p>Hier nun einige Beispiele von Stressreaktionen auf den vier Ebenen: </p>



<h3 class="wp-block-heading">Die kognitive Ebene</h3>



<p>Hierzu zählen die im Teil 2 dieser Artikelserie behandelten <a href="https://marenkaiser.de/stress-verstaerker-in-den-griff-bekommen/">Stress-Verstärker</a>. Dies sind alle eigenen <strong>Gedanken</strong> </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>mit denen wir uns die Kompetenz absprechen</li>



<li>von unserem Scheitern ausgehen</li>



<li>uns klein machen oder </li>



<li>die anderweitig <strong>negativ</strong> sind, wie z.B. „Das klappt sowieso nicht“ </li>
</ul>



<p>Ebenso zählen dazu ständiges Grübeln, Denkblockaden, Konzentrationsprobleme, Selbstzweifel („Das kriege ich nie hin“), Entscheidungsunfähigkeit, irrationale Überzeugungen („Mir wollen alle nur Schlechtes“). Auch Katastrophenfantasien („Jetzt bin ich verloren“), Gedächtnisstörungen, Blackout (Leere im Kopf) sind typische Reaktionen auf der kognitiven Ebene.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die emotionale Ebene</h3>



<p>Alle Arten von <strong>negativen Gefühlen</strong> können ein Teil der Stress-Reaktion sein: Ärger, Wut, Ängste, Panik, Beklemmungen, Unsicherheit / Verunsicherung, Nervosität, Ungeduld, Aggressivität, Reizbarkeit, Launenhaftigkeit, Traurigkeit, Sorgen, Gefühle von Überforderung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die körperliche Ebene</h3>



<p>Die Palette der körperlichen Reaktionen, die Stress auslösen kann ist ebenfalls sehr breit: Zittern, Muskelverspannungen, Verdauungsstörungen, Schweißausbrüche, feuchte Hände, Herzrasen, Herzklopfen, Bluthochdruck, Übelkeit, Kopf-, Nacken-, Rückenschmerzen, <br> Schwindel, Schwäche, weiche Knie. Auch Müdigkeit, Einschlaf-, Durchschlafstörungen, zu wenig Schlaf, unruhiger / wenig erholsamer Schlaf, Infektanfälligkeit durch Schwächung des Immunsystems, Hörsturz, Tinnitus etc. sind Reaktionen auf zuviel Stress.</p>



<p>Jede Art von Körperreaktion, die außerhalb des Normalen liegt, kann Teil Ihrer Stressreaktion sein. In der Regel hat jeder Mensch einen oder einige wenige <strong>Körperteile</strong> oder <strong>Organe</strong>, die als „<strong>Stress-Anzeiger</strong>“ dienen &#8211; dort macht sich der Stress als Erstes bemerkbar.</p>



<p>Bei mir persönlich zeigen zuerst Nacken und Rücken durch Verspannung und Schmerzen zu viel Stress an. Warnstufe 2 waren bei mir früher Stiche links unter den Rippen, obwohl mein Herz total gesund ist. Nachdem ich einen Stress-Bewältigungskurs gemacht und Joggen als ein Stress-Bbewältigungsmittel für mich entdeckt habe, treten diese „Pseudo-Herzbeschwerden“ bei mir zum Glück nicht mehr auf.</p>



<figure class="wp-block-pullquote is-style-default"><blockquote><p><em>Gott hat die Zeit geschaffen und der Mensch die Hast </em></p><cite><em>Irisches Sprichwort</em></cite></blockquote></figure>



<p>Besonders diese <strong>körperlichen Symptome</strong> sind eine deutliche <strong>Warnung</strong> Ihres Körpers: Es zu viel ist, Ihre Belastung ist zu groß, Sie haben zu viel Stress! Sie können absolut sicher sein, dass Ihr Körper Sie aus dem Verkehr zieht, wenn Sie bei solchen Warnsignalen einfach weiter machen wie bisher. Dies tut er z.B. mit einem schweren grippalen Infekt, einer Migräne, einem Hexenschuss, einem Bandscheibenvorfall, einer Entzündung etc. Wenn das nicht reicht, folgen irgendwann Herzinfarkt, Burnout etc. </p>



<p>Seien Sie gewiss, Ihr Körper sitzt am längeren Hebel!</p>



<p>Außerdem machen diese Stressreaktionen auf Dauer chronisch krank. Denn im <strong>Dauerstress</strong> wird der Körper so in Mitleidenschaft gezogen, dass Krankheiten und <strong>chronische Beschwerden</strong> entstehen. Diese treten dann unabhängig vom Stress dauerhaft auf. Sie sind sehr schwer, manchmal gar nicht mehr, zu kurieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Verhaltensebene</h3>



<p>Starker Stress reduziert unsere <strong>Denkfähigkeit</strong> massiv zugunsten der  körperlicher <strong>Mobilisierung</strong>. Er wirkt sich dadurch auf unser Verhalten aus. Denn nur so sind wir reflexartig zu <strong>Angriff</strong> oder <strong>Flucht</strong> in der Lage. Dies rettete uns in der Steinzeit das Leben und tut es auch heute noch.</p>



<p><strong>Stressbedingtes Verhalten</strong> kann Folgendes sein: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sprunghaftigkeit, vermehrt Fehler machen, Hetzen bei Arbeit, Essen, Sprechen etc. </li>



<li>Wir machen keine Pausen mehr, arbeiten zu lange, werden ineffektiv</li>



<li>Unüberlegt / kopflos / planlos handeln</li>



<li>Unüberlegt oder garnicht mehr entscheiden</li>



<li>Das Interesse an Sex geht verloren</li>



<li>Unruhiges Hin- und Herlaufen, Nägelkauen, Haare zwirbeln, Zähneknirschen und Anderes sind „Entlastungshandlungen“</li>



<li>Vermehrte Streitereien und Konflikte treten durch gereiztes Verhalten auf</li>



<li>Wir werden schnell ungeduldig und gehen an die Decke </li>



<li>Humorlosigkeit, keine Distanz zum eigenen Tun</li>



<li>Betäubungsverhalten (Essen, Süßigkeiten, Medikamente, Rauchen, Alkohol und andere Drogen). </li>
</ul>



<p>Quelle: <a rel="noreferrer noopener" target="_blank" href="https://www.amazon.de/gp/product/B006GOKGBM/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B006GOKGBM&amp;linkCode=as2&amp;tag=vomzeitjuzume-21&amp;linkId=62f4e1732aa89b9679c6a3345383ddaa">Stressmanagement: Das Kienbaum Trainingsprogramm (Kienbaum bei Haufe 179)</a> (erweitert)</p>



<p><strong>Meine Einladung an Sie:</strong></p>



<p>Analysieren Sie Ihre typischen <strong>Stress-Situationen</strong> (siehe <a href="https://marenkaiser.de/blog/">Teil 1</a>) daraufhin, welche der beschriebenen Symptome bei Ihnen auftreten und <strong>bewerten</strong> Sie sie auf einer Skala von leicht – mittel – bis schwer. Fragen Sie sich, ob es schon Gedanken, Gefühle und / oder Symptome gibt, die sich verselbstständigt haben und <strong>chronisch</strong> geworden sind.</p>



<p>So könnte Ihre persönliche Stress-Analyse aussehen:</p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td>Datum   / Uhrzeit&nbsp;    </td><td> Stress-Auslöser   </td><td>Stress-verstärker   </td><td>Art der Stressreaktion   </td><td>Level der Stressreaktion (leicht, mittel, schwer)   </td><td>Wie von mir veränderbar?   </td></tr><tr><td>
  &nbsp;
  </td><td>
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  </td><td>
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  </td></tr><tr><td>
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  </td><td>
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  </td></tr></tbody></table></figure>



<p>Bei den stärksten Stressreaktionen sollten Sie als Erstes den Hebel ansetzen. <strong>Stressreduzierung</strong> erfolgt vor allem <strong>im eigenen Kopf</strong>, denn die größte Rolle spielen die <strong><a href="https://marenkaiser.de/raus-aus-dem-stress-stress-abbauen/">Stressauslöser</a></strong> und die <strong><a href="https://marenkaiser.de/stress-verstaerker-in-den-griff-bekommen/">Stressverstärker</a></strong>. Hinweise für den Umgang damit finden Sie in den ersten beiden Artikeln dieser Reihe. Und natürlich geht es auch darum, die <strong>reale Situation</strong> zu überprüfen. Was können Sie an den äußeren Umständen, die bei Ihnen Stress auslösen, verändern?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Stressauswirkungen verringern</h4>



<p>Wichtige <strong>Maßnahmen</strong> zum Reduzieren der schädlichen Folgen unserer Stressreaktionen sind sportliche <strong>Bewegung</strong> sowie <strong>Entspannungstechniken</strong> oder <strong>Meditation</strong>. Egal welche Ebene der Stressreaktion und welche Körperteile und Organe betroffen sind, sie ist immer verbunden mit einer körperlichen Mobilmachung des Körpers für Flucht oder Angriff (siehe <a href="https://marenkaiser.de/raus-aus-dem-stress-stress-abbauen/">Teil 1</a>). Ohne Bewegung und Ausagieren kreisen diese Botenstoffe und Hormone bis zu zwei Tagen in unserem Körper. Probieren Sie aus, welche Art von Bewegung und Entspannung / Meditation Ihnen besonders gut tut und welche Sie wie am besten in Ihren <strong>Alltag</strong> integrieren können. Und es muss unbedingt etwas sein, das Ihnen <strong>Spaß</strong> macht. Nur dann machen Sie es regelmäßig.</p>



<p>Wie Sie Ihren <strong>Stress dauerhaft reduzieren</strong>, erfahren Sie im 4. und letzten Artikel dieser Reihe.</p>



<p> Sie wollen nicht so lange warten und <strong>gleich etwas unternehmen</strong>?<br> Dann rufen Sie mich jetzt gleich an (030 &#8211; 74 68 32 00) oder <a href="mailto:kontakt@marenkaiser.de">mailen</a> Sie mir, wann ich Sie erreichen kann. Wir entwickeln gemeinsam Ihr <strong>persönliches Anti-Stress-Programm</strong>.</p>



<p><p>Ihre Maren Kaiser <img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" src="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/83c085f5d623424f912dee162253af54" alt=""></p><mark class="annotation-text annotation-text-yoast" id="annotation-text-0b27bf1e-b417-42eb-89f4-4e852077d433"></mark><span style="color:#991166" class="has-inline-color"><strong>Artikelreihe Stress abbauen</strong>:</span><br>Teil 1 – <a href="https://marenkaiser.de/raus-aus-dem-stress-stress-abbauen/">Raus aus dem akuten Stress</a><br>Teil 2 – <a href="https://marenkaiser.de/stress-verstaerker-in-den-griff-bekommen/">Eigene Stress-Verstärker für mehr Gelassenheit in den Griff bekommen</a><br>Teil 4 – <a href="https://marenkaiser.de/stress-dauerhaft-reduzieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Den eigenen Stress dauerhaft reduzieren</a></p>



<p><strong><span style="color:#991166" class="has-inline-color">Weitere Hinweise zum Umgang mit Stress finden Sie in diesen Blogartikeln:</span></strong></p>



<p><a href="https://marenkaiser.de/schluss-mit-der-aufschieberitis-stress-und-hektik-vermeiden/">Schluss mit der Aufschieberitis – Stress und Hektik vermeiden</a><br><a href="https://marenkaiser.de/pausen-pomodoro-technik-leistungsfaehigkeit-stress/">Mit Pausen und der Pomodoro-Technik die Leistungsfähigkeit trotz Stress erhalten</a><br><a href="https://marenkaiser.de/flow-oder-stress-was-macht-den-unterschied/">Flow oder Stress – was macht den Unterschied?</a></p>



<p><strong><span style="color:#991166" class="has-inline-color">Literatur-Tipps</span></strong></p>



<p>Heike Höfler, <a href="https://www.medimops.de/heike-hoefler-stressfrei-in-10-minuten-ruhepausen-und-energie-kicks-12-uebungprogramme-fuer-ihr-wohlbefinden-broschiert-M03869103167.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Stressfrei in 10 Minuten</a>  – Ein Buch mit vielen kurzen Körperübungen – gut für die Soforthilfe bei aktuem Stress und auch den Stressabbau nach Feierabend<br>Allen Elkin, <a href="https://www.medimops.de/allen-elkin-erfolgreiches-stressmanagement-fuer-dummies-fur-dummies-taschenbuch-M03527707549.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Erfolgreiches Stressmanagement für Dummies</a> – Grundlagen, Praxisteil und Stressbewältigung für Fortgeschrittene<br>Christiane Kentzler und Julia Richter, <a href="https://amzn.to/2SazO8U" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Stressmanagement</a> – Ein kurzer Theorieteil, viel Praxis mit Fragebögen zur Selbstanalyse und Checklisten zur Verhaltensänderung<br>Jörg-Peter Schröder und Rainer Blank, <a href="https://www.booklooker.de/Bücher/Jörg-Peter-Blank-Schröder+Schröder-Jörg-Peter-Blank-Reiner-Stressmanagement-Stress-Situationen/id/A02GZ6nq01ZZx?pid=2261414&amp;msclkid=421b57775b691efad8913d70790e01be" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Stressmanagement</a> –  Das Büchlein für die <strong>Hand- oder Jackentasche</strong>, inkl. Stressbarometer zur Selbstanalyse, Praxisteil und Tipps zurPrävention</p>



<p class="has-text-color" style="color:#991166"></p>





<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" alt=""/></figure>



<p><style>
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<p>Der Beitrag <a href="https://marenkaiser.de/stressreaktion-verringern/">Die vier Ebenen der Stressreaktion – Stress abbauen Teil 3</a> erschien zuerst auf <a href="https://marenkaiser.de">Dr. Maren Kaiser</a>.</p>
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		<item>
		<title>Eigene Stress-Verstärker für mehr Gelassenheit in den Griff bekommen – Stress abbauen Teil 2</title>
		<link>https://marenkaiser.de/stress-verstaerker-in-den-griff-bekommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Maren Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jun 2019 08:19:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Stressbewältigung]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten ändern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stress entsteht zu einem großen Teil in unserem eigenen Kopf.  Denn unsere Gedanken können höchst wirksame Stress-Verstärker sein.Sie erleben häufig Stress?  Dieser entsteht durch die vielen Aufgaben, Erwartungen und Menschen, die von außen auf Sie einstürmen? Sie sind dem ausgeliefert? Nein! Die gute Nachricht: Das, was wir über eine Situation, über uns selbst und andere in dieser [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://marenkaiser.de/stress-verstaerker-in-den-griff-bekommen/">Eigene Stress-Verstärker für mehr Gelassenheit in den Griff bekommen – Stress abbauen Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://marenkaiser.de">Dr. Maren Kaiser</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stress</strong> entsteht zu einem großen Teil in unserem <strong>eigenen</strong> <strong>Kopf. </strong> Denn unsere <strong>Gedanken</strong> können höchst wirksame <strong>Stress-Verstärker</strong> sein.<strong><br /></strong>Sie erleben häufig Stress?  Dieser entsteht durch die vielen Aufgaben, Erwartungen und Menschen, die von außen auf Sie einstürmen? Sie sind dem ausgeliefert? Nein! Die <strong>gute Nachrich</strong>t: Das, was wir über eine Situation, über uns selbst und andere in dieser Situation denken, bestimmt mit darüber, ob wir Stress erleben oder eben nicht. Also müssen wir (einfach) <strong>anders denken, um weniger Stress zu erleben</strong>! Klingt zu einfach? Ist aber so.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-7505 size-full" src="https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2019/06/Persoeniche-Stressverstaerker-Stress-abbauen-Teil-2.jpg" alt="Persönliche Stressverstärker in den Griff bekommen" width="1200" height="627" srcset="https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2019/06/Persoeniche-Stressverstaerker-Stress-abbauen-Teil-2.jpg 1200w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2019/06/Persoeniche-Stressverstaerker-Stress-abbauen-Teil-2-980x512.jpg 980w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2019/06/Persoeniche-Stressverstaerker-Stress-abbauen-Teil-2-480x251.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></p>
<p><span id="more-5672"></span>In Teil 1 dieser Artikelreihe (<a href="https://marenkaiser.de/raus-aus-dem-stress-stress-abbauen/">Raus aus dem akuten Stress</a>) können Sie nachlesen, dass ein und dieselbe Situation den einen beflügelt und den anderen Menschen in Stress versetzt.</p>
<p><strong>Ein Beispiel</strong>: Sie sind müde und angespannt und sitzen kurz vor dem geplanten Feierabend in Ihrem Büro, um ein wichtiges Angebot fertig zu stellen und sind in Eile. Plötzlich fällt Ihnen siedend heiß ein, dass Sie einen wichtigen Anruf vergessen haben. Ausgerechnet jetzt klingelt das Telefon und zwei Mitarbeiter, die einen Konflikt haben, stürzen auch noch in Ihr Büro und streiten sich lautstark.</p>
<h2>Gedanken als Stress-Verstärker</h2>
<p>Ob Sie jetzt in Stress geraten und wie Sie jetzt reagieren, hängt davon ab was in ihrem Kopf abläuft. Sind es Gedanken wie</p>
<ul>
<li>„Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen“</li>
<li>„Jetzt muss ich mich auch noch um diese Streithähne kümmern“</li>
<li>„Meinen Feierabend kann ich in die Tonne treten – das wird wieder eine Spätschicht und meine Frau wird stinksauer sein&#8220;</li>
<li>„Ich packe das nicht“</li>
<li>„Ich explodiere gleich“</li>
<li>„Ich verliere den Kunden, wenn ich ihn heute nicht anrufe“</li>
</ul>
<p>Mit diesen <strong>stressverstärkenden Gedanken</strong> wird aus Ihrer Eile ein richtig fetter Stress und Sie erleben das Ganze als eine <strong>Bedrohung</strong>. Was jetzt physiologisch in Ihrem Körper abläuft, können Sie in <a href="https://marenkaiser.de/raus-aus-dem-stress-stress-abbauen/">Teil 1</a> nachlesen . Eine Folge der physiologischen Stress-Reaktion ist ein <strong>reduziertes Denkenvermögen</strong>. Dies erhöht Ihren Stress weiter, denn es geht alles noch langsamer&#8230;</p>
<h2>Gedanken als Stress-Reduzierer</h2>
<p>Ihre Gedanken könnten aber auch ganz andere sein:</p>
<ul>
<li>„Das ist jetzt noch eine kleine Herausforderung zum Feierabend“</li>
<li>„Das meistere ich“</li>
<li>„Eins nach dem anderen“</li>
<li>„Der Anruf und das Angebot sind das Wichtigste. Alles andere hat Zeit bis morgen“</li>
<li>„Ich werde mich etwas verspäten, aber wenn ich meine Frau anrufe, wird sie das verstehen“</li>
</ul>
<p>Mit diesen <strong>stressreduzierenden Gedanken</strong> bleiben Sie <strong>gelassen</strong>, schicken die Mitarbeiter hinaus, lassen das Telefon klingeln, rufen dann den Kunden und Ihre Frau an und beenden das Angebot.</p>
<hr />
<blockquote>
<p><span style="color: #991166;"><em>Von allen Urteilen, die wir im Leben fällen, ist keines so wichtig wie das, das wir über uns selbst fällen.</em></span><br />Nathaniel Branden</p>
</blockquote>
<hr />
<h2>Ihre Bewertung entscheidet – Stress oder kein Stress</h2>
<p>Ob Ihre <strong>Gedanken als Stress-Verstärker oder Stress-Reduzierer</strong> wirken, hängt davon ab, wie Sie die jeweilige Situation bewerten. Und davon, welche Möglichkeiten und Fähigkeiten Sie sehen, um die anstehenden Probleme zu lösen. Es gibt <strong>drei Varianten der Bewertung</strong>. Sie bewerten die Situation als</p>
<ul>
<li>normal und beherrschbar</li>
<li>positiv als Herausforderung, die Sie beflügelt und Ihre Leistungsfähigkeit steigert</li>
<li>bedrohlich und haben vielleicht sogar Angst zu versagen</li>
</ul>
<p>Entscheidend ist, ob Sie glauben, die Aufgaben schaffen und die Situation meistern zu können. Oder ob Sie glauben, dass Ihr Scheitern „vorprogrammiert“ ist.</p>
<h2>Ihre persönlichen Stress-Verstärker aufspüren und in vier Schritten wirkungslos machen</h2>
<h3>Schritt 1 – Wie bewerten Sie die stressauslösende Situation?</h3>
<p>In <a href="https://marenkaiser.de/raus-aus-dem-stress-stress-abbauen/">Teil 1 dieser Artikelserie</a> habe ich Sie eingeladen, Situationen aufzuschreiben, in denen Sie regelmäßig in Stress geraten. Nehmen Sie sich jetzt eine dieser <strong>typischen Stress-Situationen</strong> vor. Versetzen Sie sich in eine gut erinnerliche Situation hinein – auch, wenn es unangenehm ist – und erforschen Sie, wie Sie diese Situation bewertet haben: normal, positiv oder bedrohlich?</p>
<h3>Schritt 2 –  Was genau denken Sie in dieser Situation?</h3>
<p>Im zweiten Schritt lade ich Sie ein, sich zu erinnern, welche Gedanken Ihnen zu der Situation durch den Kopf gegangen sind:</p>
<ul>
<li>Was haben Sie über sich gedacht?</li>
<li>Was haben Sie über die Situation gedacht?</li>
<li>Was haben Sie über evtl. beteiligte andere Personen gedacht?</li>
</ul>
<p>Wenn Sie dies mehrmals für die gleiche Art von Situation machen, werden Sie entdecken, dass es immer die gleichen Sätze sind, die Sie denken. Diese Sätze haben sich in der Regel verselbstständigt und sind fest zementierte <strong>hinderliche</strong> <strong>Glaubenssätze</strong> geworden.</p>
<p>Schreiben Sie diese Sätze auf. Nun sagen Sie sich einen nach dem anderen innerlich vor. Spüren Sie dabei nach, was der jeweilige Satz in Ihnen auslöst. Es können <strong>körperliche Reaktionen</strong> sein, wie feuchte Hände, Herzklopfen, flaues Gefühl im Magen, Kloß im Hals etc. oder auch <strong>Gefühle</strong> wie Unruhe, Angst, Verunsicherung etc. Identifizieren Sie so die <strong>Gedanken, die als Stress-Verstärker wirken</strong>.</p>
<h3>Schritt 3 – Das &#8222;Gegengift&#8220; entwickeln</h3>
<p>Jetzt knöpfen Sie sich jeden einzelnen Satz vor, der als Stress-Verstärker wirkt. Beginnen Sie mit dem, der die stärksten Reaktionen auslöst. Überlegen Sie sich einen <strong>alternativen (Glaubens-) Satz</strong>, der Sie für das Bestehen der betreffenden Situation <strong>stärken</strong> und nicht – wie der aktuelle – schwächen würde.</p>
<p>Hier einige Beispiele, passend zu der am Anfang beschriebenen Situation:</p>
<p><strong>Alt</strong>: „Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen“<br /><strong>Neu</strong>: „Ok, was ist das Wichtigste, das zuerst, dann eins nach dem anderen“</p>
<p><strong>Alt</strong>: „Jetzt muss ich mich auch noch um diese Streithähne kümmern“<br /><strong>Neu</strong>: „Die beiden sind erwachsen und können bis morgen warten / das selbst regeln“</p>
<p><strong>Alt</strong>: „Ich verliere den Kunden, wenn ich ihn heute nicht anrufe“<br /><strong>Neu</strong>: „Ich rufe sofort den Kunden an. Sollte ich ihn nicht erreichen, schicke ich eine SMS und eine Mail und melde mich morgen früh als allererstes bei ihm. Da der Kunde gern mit uns zusammenarbeitet, wird er meine Verspätung verzeihen.“</p>
<p>Entwickeln Sie Ihre eigenen neuen Sätze, prüfen Sie <strong>mehrere Varianten</strong> innerlich aus und entscheiden Sie sich für denjenigen, der Sie am stärksten beruhigt und Ihnen die größte Gelassenheit schenkt.</p>
<h3>Schritt 4 – Die Zukunft ändern</h3>
<p>Jetzt stellen Sie sich Ihre Stress-Situation erneut vor. Sagen sich innerlich diesen neuen Satz. Malen Sie sich in Gedanken aus, wie Sie mit diesem Satz die Situation <strong>sehr viel ruhiger und gelassener</strong> als bisher meistern. Je öfter Sie dies machen, um so selbstverständlicher wird Ihnen diese <strong>neue Reaktionsweise</strong>. Die alten Stress-Verstärker werden wirkungslos.</p>
<p>Falls Sie merken, dass die alten Glaubenssätze hartnäckig sind, <strong>bleiben Sie dran</strong> und geduldig. Unser Gehirn braucht bei regelmäßigem Üben ca. drei Wochen, um neue gut funktionierende Neuronenverschaltungen aufzubauen. Erst dann ist neues Verhalten stabil und fest verankert.</p>
<p>Außerdem gibt es ausgezeichnete <strong>Coaching-Methoden</strong>, um hinderliche Glaubenssätze &#8222;zu knacken&#8220; und Verhaltensveränderungen schnell und nachhaltig herbeizuführen. Gönnen Sie sich diese „Abkürzung“ und machen Sie einen <a href="https://www.terminland.de/marenkaiser/">Termin</a> mit mir.</p>
<h3>Weitere Hinweise zum Umgang mit Stress finden Sie in diesen Blogartikeln:</h3>
<p><a href="https://marenkaiser.de/schluss-mit-der-aufschieberitis-stress-und-hektik-vermeiden/">Schluss mit der Aufschieberitis – Stress und Hektik vermeiden</a><br /><a href="https://marenkaiser.de/pausen-pomodoro-technik-leistungsfaehigkeit-stress/">Mit Pausen und der Pomodoro-Technik die Leistungsfähigkeit trotz Stress erhalten</a><br /><a href="https://marenkaiser.de/flow-oder-stress-was-macht-den-unterschied/">Flow oder Stress – was macht den Unterschied?</a></p>
<p>In Teil 3 dieser Artikel-Serie analysieren wir Ihre persönlichen Stress-Reaktionen und wie Sie diese weiter reduzieren können.</p>
<p>Teil 1 – <a href="https://marenkaiser.de/raus-aus-dem-stress-stress-abbauen/">Raus aus dem akuten Stress</a><br />Teil 3 – <a href="https://marenkaiser.de/stressreaktion-verringern/">Die vier Ebenen der Stress-Reaktion</a><br />Teil 4 – <a href="https://marenkaiser.de/stress-dauerhaft-reduzieren/">Den eigenen Stress dauerhaft hinter sich lassen</a></p>
<p>Viel Erfolg beim Erforschen Ihrer Stress-Verstärker und dem Entschärfen Ihrer Stress-Situationen wünscht Ihnen<br />Ihre Maren Kaiser</p>
<h2>Literatur-Tipps</h2>
<p>Heike Höfler, <a href="https://amzn.to/2CJ3fW4" target="_blank" rel="noopener">Stressfrei in 10 Minuten</a>  &#8211; Ein Buch mit vielen kurzen Körperübungen &#8211; gut für die Soforthilfe bei aktuem Stress und auch den Stressabbau nach Feierabend<br />Allen Elkin, <a href="https://www.medimops.de/allen-elkin-erfolgreiches-stressmanagement-fuer-dummies-fur-dummies-taschenbuch-M03527707549.html" target="_blank" rel="noopener">Erfolgreiches Stressmanagement für Dummies</a> &#8211; Grundlagen, Praxisteil und Stressbewältigung für Fortgeschrittene<br />Christiane Kentzler und Julia Richter, <a href="https://www.amazon.de/Stressmanagement-Das-Kienbaum-Trainingsprogramm-Haufe-ebook/dp/B006GOKGBM/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.j_onRISBb_xVwRkiyKtLew.irQiocARq4Ww47oIzF_Z-T0u63GswzFuihAh3mkUlU4&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Christiane+Kentzler+und+Julia+Richter%2C+Stressmanagement&amp;qid=1778868998&amp;sr=8-1" target="_blank" rel="noopener">Stressmanagement</a> &#8211; Ein kurzer Theorieteil, viel Praxis mit Fragebögen zur Selbstanalyse und Checklisten zur Verhaltensänderung<br />Jörg-Peter Schröder und Rainer Blank, <a href="https://www.booklooker.de/Bücher/Jörg-Peter-Blank-Schröder+Schröder-Jörg-Peter-Blank-Reiner-Stressmanagement-Stress-Situationen/id/A02GZ6nq01ZZx?pid=2261414&amp;msclkid=421b57775b691efad8913d70790e01be" target="_blank" rel="noopener">Stressmanagement</a> &#8211;  Das Büchlein für die <strong>Hand- oder Jackentasche</strong>, inkl. Stressbarometer zur Selbstanalyse, Praxisteil und Tipps zurPrävention</p>

<p>Der Beitrag <a href="https://marenkaiser.de/stress-verstaerker-in-den-griff-bekommen/">Eigene Stress-Verstärker für mehr Gelassenheit in den Griff bekommen – Stress abbauen Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://marenkaiser.de">Dr. Maren Kaiser</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Raus aus dem akuten Stress – Stress abbauen Teil 1</title>
		<link>https://marenkaiser.de/raus-aus-dem-stress-stress-abbauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Maren Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jan 2019 14:58:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
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		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Stress abbauen]]></category>
		<category><![CDATA[Stressbewältigung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Ich bin im Stress“. Wie oft hören wir diesen Satz oder sagen ihn selbst? Wir erleben Stress im Berufsalltag, aber auch in Beziehungen und in der Freizeit – er gehört zu unserem täglichen Leben. Ist er schlimm? Müssen wir ihn absolut vermeiden? Oder hat er auch gute Seiten? Wie kann ich mit Stress besser umgehen? [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://marenkaiser.de/raus-aus-dem-stress-stress-abbauen/">Raus aus dem akuten Stress – Stress abbauen Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://marenkaiser.de">Dr. Maren Kaiser</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Ich bin im <strong>Stress</strong>“. Wie oft hören wir diesen Satz oder sagen ihn selbst? Wir erleben Stress im <strong>Berufsalltag</strong>, aber auch in <strong>Beziehungen</strong> und in der <strong>Freizeit</strong> – er gehört zu unserem täglichen Leben. Ist er schlimm? Müssen wir ihn absolut vermeiden? Oder hat er auch gute Seiten? Wie kann ich mit Stress besser umgehen? Wie kann ich meinen Stress reduzieren? In dieser Blogartikel-Reihe zur Stressbewältigung erhalten Sie Antworten auf diese Fragen.</p>
<p><div id="attachment_5269" style="width: 1210px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5269" class="wp-image-5269 size-full" src="https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2019/01/Raus-aus-dem-Stress-Stress-abbauen-Teil-1.jpg" alt="Raus aus dem Stress - Stress abbauen Teil 1" width="1200" height="627" srcset="https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2019/01/Raus-aus-dem-Stress-Stress-abbauen-Teil-1.jpg 1200w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2019/01/Raus-aus-dem-Stress-Stress-abbauen-Teil-1-300x157.jpg 300w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2019/01/Raus-aus-dem-Stress-Stress-abbauen-Teil-1-768x401.jpg 768w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2019/01/Raus-aus-dem-Stress-Stress-abbauen-Teil-1-1024x535.jpg 1024w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2019/01/Raus-aus-dem-Stress-Stress-abbauen-Teil-1-1080x564.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-5269" class="wp-caption-text">Foto: Gerd Altmann | Pixabay License</p></div></p>
<p><span id="more-5266"></span><strong>Stress</strong> wird häufig als etwas Negatives wahrgenommen, ist aber tatsächlich <strong>überlebenswichtig</strong> für uns. Die Stressreaktion ist uralt und stammt aus der Steinzeit. Damals hat sie uns im <strong>Kampf</strong> gegen wilde Tiere und Angreifer bzw. auf der <strong>Flucht</strong> vor selbigen geholfen.</p>
<p>Durch die <strong>Stressreaktion</strong> wurde und wird auch noch heute unser Körper zu <strong>Höchstleistungen</strong> aktiviert. Gleichzeitig werden in Stresssituationen nicht benötigte Körperfunktionen, wie zum Beispiel die Verdauung und Fortpflanzung, heruntergefahren.</p>
<h2>Das Gute am Stress</h2>
<p>Heute hilft uns die Stressreaktion herausfordernde Situationen zu meistern. Zum Beispiel bei einer Verhandlung oder einer kniffligen Aufgabe sind wir hellwach und aufmerksam. Und natürlich auch in Schreckmomenten, die körperliche Aktion erfordern, ist die Stressreaktion sehr nützlich. Bei einem <strong>mittleren Stresslevel</strong> sind wir geistig besonders fit und leistungsfähig. Außerdem stärkt bewältigter Stress unser <strong>Selbstbewusstsein</strong> extrem. Stress hat also durchaus auch eine <strong>positive Seite.</strong> Wie so oft gilt: „Die Dosis macht das Gift“.</p>
<p>Nach einer „normalen“ Stressreaktion und der vollbrachten Höchstleistung kehrt der Körper nach einer <strong>Erholungsphase</strong> wieder in seinen physiologischen <strong>Ausgangszustand</strong> zurück. Dann ist er wieder in der Lage, weitere Höchstleistungen zu vollbringen.</p>
<h2>Dauerstress macht krank</h2>
<p>Moderater Stress mobilisiert uns geistig und sehr stark körperlich. Das <strong>körperliche Ausagieren</strong> findet aber in der Regel nicht statt. Schließlich können wir bei Stress im Büro oder bei anderen Arbeiten weder flüchten noch kämpfen. Dadurch bleibt unser Körper viel länger als erforderlich in <strong>Alarmbereitschaft</strong> und die Erholung kommt zu kurz. Denn die durch den Stress ausgeschütteten Hormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol fluten munter durch den Körper und werden viel langsamer runtergefahren als bei körperlicher Aktivität.</p>
<p>Sind wir gar im <strong>Dauerstress</strong>, ist der Körper permanent in Alarmbereitschaft. Stellen Sie sich vor, Sie würden mit Ihrem Auto die ganze Zeit mit Vollgas fahren und die Geschwindigkeit nur über das Schleifen lassen der Kupplung regulieren – die Kupplung wäre ziemlich schnell abgenutzt und kaputt. Und auch <strong>wir werden krank</strong> – körperlich und / oder psychisch, wenn wir ständig im Stress mit Vollgas agieren. Am Ende kann der <strong>Burnout</strong> stehen.</p>
<h2>Stress ist individuell</h2>
<p>Was ein Mensch als Stress erlebt und wie sich dauerhafter Stress bei ihm auswirkt, ist sehr individuell. Nehmen wir an, jemand hat gleichzeitig mehrere Aufgaben mit Termindruck fertig zu stellen. Der eine läuft zu <strong>Höchstform</strong> auf, weil es für ihn genau das förderliche mittlere Stressniveau ist. Er erledigt alle anstehenden Aufgaben sehr fokussiert und konzentriert. Eine andere Person ist bei gleicher Konstellation bereits auf einem zu hohen Stressniveau. Sie ist kognitiv blockiert und ihre Denkfähigkeit ist reduziert. Vieles geht langsamer und der Stress wird noch größer – ein <strong>Teufelskreis</strong>. Dafür bleibt dieser Mensch vielleicht ruhig und gelassen, wenn 3 Telefone gleichzeitig klingeln und noch zwei Mitarbeiter in der Tür stehen und etwas von ihm wollen.</p>
<p>Wenn Sie Ihren <strong>Stress reduzieren</strong> und leichter <strong>bewältigen</strong> wollen, ist es notwendig, ganz persönlich herausfinden, was bei Ihnen zu viel Stress auslöst. Dabei hilft Ihnen, die <strong>drei Ebenen der Stressentstehung</strong> zu kennen.</p>
<hr />
<blockquote><p><span style="color: #991166;"><em>Zeit hat man nur, wenn man sie sich nimmt.</em></span><br />
Karl Heinrich Waggerl, österr. Schriftsteller, 1897 – 1973</p></blockquote>
<hr />
<h2>Die drei Ebenen der Stressentstehung</h2>
<h3>Die Stressauslöser</h3>
<p>Damit überhaupt Stress entsteht, muss es einen <strong>Auslöser</strong> geben, der die Stressreaktion in Gang setzt. Dies können z.B. andere Menschen, bestimmte Situationen, äußere Faktoren oder auch eigene Gedanken sein.</p>
<h3>Die Stressverstärker</h3>
<p>Auf der zweiten Ebene kommen die sogenannten <strong>Stressverstärker</strong> ins Spiel. Unsere <strong>persönliche Bewertung</strong> des potentiellen Stressauslösers entscheidet darüber, ob es eine Stressreaktion gibt und wie stark diese ausfällt. Entscheidend ist, ob wir glauben, die Situation meistern zu können oder ob wir uns hilflos und ausgeliefert fühlen.</p>
<p>Durch unserer Bewertung <strong>machen wir uns den Stress teilweise selbst</strong>. Das hören wir im ersten Moment vielleicht nicht so gerne. Aber diese Tatsache ist eine wichtige <strong>Stellschraube</strong> bei der Stressbewältigung.</p>
<h3>Die Stressreaktion</h3>
<p>Unsere Stress-Reaktion wird vom Zentralnervensystem (Gehirn und Rückenmark), dem vegetativen Nervensystem (Sympathikus und Parasympathikus, die die Aktivität unserer Organe regulieren) und dem Hormonsystem gesteuert. Während der Stressreaktion steigen durch die Aktivität des Sympathikus u.a. Herzschlag, Blutdruck, Blutzucker an, die Atmung wird schneller und die Muskeln werden mit Nährstoffen versorgt – unser <strong>Körper ist mobilisiert für Höchstleistung</strong>. Gleichzeitig wird u.a. die Aktivität und Durchblutung anderer Organe reduziert. Der Parasympathikus ist dafür verantwortlich, dass die Stress-Reaktion wieder abklingt und wir uns erholen können.</p>
<h2>Stressbewältigung – der erste Schritt</h2>
<p>Als ersten Schritt, um mit Ihrem <strong>persönlichen Stress</strong> besser umzugehen und ihn zu reduzieren, gilt es zu beobachten, welches <strong>Ihre typischen Stressauslöser</strong> sind.</p>
<p>Stressauslöser können ganz unterschiedlich sein:</p>
<ul>
<li><strong>Anforderungen und Erwartungen</strong>: unternehmerischer Druck, eine schlechte Geschäftslage, Termindruck, Informationsüberflutung, ständige Veränderungen, ständiges fremdbestimmt Sein, finanzielle Sorgen, Überforderung, Unterforderung, Prüfungen etc.</li>
<li><strong>Soziale Faktoren</strong>: Konkurrenz, anstrengende Mitarbeiter oder Kollegen, Beziehungsprobleme, Einsamkeit, Doppelbelastung, familiäre Sorgen&#8230;</li>
<li><strong>Physische Faktoren</strong>: Durst, Hunger, Schmerzen&#8230;</li>
<li><strong>Physikalische Faktoren</strong>: Hitze, Kälte, Lärm, ungünstige Arbeitsbedingungen, Stau&#8230;</li>
</ul>
<hr />
<blockquote>
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</blockquote>
<hr />
<p>Folgende Fragen helfen Ihnen bei der Identifikation Ihrer Stress-Auslöser:</p>
<p>Was nervt mich?<br />
Was ärgert mich?<br />
Worüber rege ich mich immer wieder auf?<br />
Was macht mir Druck?<br />
Was belastet mich?<br />
Womit belaste ich mich?<br />
Wodurch fühle ich mich hilflos oder ohnmächtig?<br />
Was überfordert mich?<br />
Was macht mir Angst?<br />
Wobei bin ich unsicher?</p>
<p>Als zweiten Schritt lade ich Sie ein, eine Liste Ihrer <strong>typischen Stress-Situationen</strong> zu erstellen, z.B.:</p>
<ul>
<li>Der Stau auf dem Weg zum Kundentermin</li>
<li>Ein wichtiger Gesprächstermin</li>
<li>Ein Bankgespräch zur Kreditlinie</li>
<li>Zu viele Aufgaben mit Termindruck gleichzeitig</li>
<li>Schwierige Entscheidungen</li>
</ul>
<h3>Soforthilfe bei akutem Stress</h3>
<p>Wenn Sie Ihren <strong>Stressauslösern</strong> begegnen oder in <strong>Ihre typischen Stress-Situationen</strong> geraten, haben Sie aktuen Stress. Dieser lässt sich ganz unspezifisch mit folgenden Soforthilfe-Maßnahmen abmildern:</p>
<ul>
<li>Kurz innehalten und einige Male tief und sehr bewusst in den Bauch einatmen</li>
<li>Sich bewusst auf einen Stuhl setzen, die Füße auf dem Boden spüren und mit der Aufmerksamkeit einmal durch den ganzen Körper bis zum Kopf wandern und spüren, wo Sie angespannte Muskeln loslassen können</li>
<li>Aufstehen, das Fenster öffnen, tief ein- und ausatmen</li>
<li>Einmal den ganzen Körper mit den flachen Händen abklopfen</li>
<li>Ein Glas Wasser ganz bewusst trinken</li>
<li>Im Sitzen beide Hände überkreuz flach auf die Oberschenkel legen und abwechselnd klopfen – geht auch in einer Besprechung unter dem Tisch  😉</li>
</ul>
<p>Jede Art von <strong>Aufmerksamkeit</strong> und <strong>Fokussieren </strong>auf<strong> Atmung</strong> und <strong>Körper</strong> helfen uns, den <strong>Stress abzumildern</strong>. Es gilt herauszufinden, was bei Ihnen persönlich am besten wirkt und in der jeweiligen Situation möglich ist.</p>
<p>Für Ihre <strong>Stress-Situationen</strong> können Sie überlegen, wie Sie sie entweder <strong>vermeiden</strong> können oder wie es Ihnen gelingen kann, <strong>gelassener</strong> zu bleiben. Mehr dazu finden Sie demnächst in den weiteren Teilen dieser Artikelserie. Wenn Sie dringend Hilfe benötigen, machen Sie gerne einen <a href="https://marenkaiser.de/kontakt/">Termin</a> mit mir.</p>
<h2>Bewegung und Entspannung mildern akuten Stress und Dauerstress</h2>
<p>Generell gilt:<br />
<strong>Bewegung</strong> und <strong>Entspannung</strong> helfen dem Körper nach akutem Stress schneller wieder <strong>runterzufahren</strong> – auch mit zeitlicher Verzögerung. Zum Beispiel mittags Stress erlebt – abends spazieren gehen, joggen, Yoga, autogenes Training, Meditation etc.. Außerdem erleben wir häufig mehrere Stress-Situationen hintereinander, so dass das Herunterfahren der Stressreaktion unterbleibt. Hier hilft ebenfalls Bewegung – auch wenn wir erst abends dazu kommen.</p>
<p>Zusätzlich <strong>schützten</strong> Bewegung und Entspannung vor den <strong>langfristigen Schäden durch Dauerstress.</strong> Denn einige der im Stress ausgeschütteten Hormone und Botenstoffe brauchen ohne körperliche Aktivität relativ viel Zeit, um wieder abgebaut zu werden. So lange fahren wir immer noch mit Vollgas, ohne es richtig zu merken.</p>
<p>Weitere Hinweise zum Umgang mit Stress finden Sie in diesen Blogartikeln:<br />
<a href="https://marenkaiser.de/schluss-mit-der-aufschieberitis-stress-und-hektik-vermeiden/">Schluss mit der Aufschieberitis – Stress und Hektik und vermeiden</a><br />
<a href="https://marenkaiser.de/pausen-pomodoro-technik-leistungsfaehigkeit-stress/">Mit Pausen und der Pomodoro-Technik die Leistungsfähigkeit trotz Stress erhalten</a><br />
<a href="https://marenkaiser.de/flow-oder-stress-was-macht-den-unterschied/">Flow oder Stress – was macht den Unterschied?</a></p>
<p>In <a href="https://marenkaiser.de/stress-verstaerker-in-den-griff-bekommen/">Teil 2 dieser Artikel-Serie</a> geht es um Ihre ganz <strong>persönlichen Stressverstärker</strong>: Wie Sie deren Wirkung reduzieren und so die Stressauslöser und Stress-Situationen <strong>entschärfen</strong> können.</p>
<p>Teil 3 – <a href="https://marenkaiser.de/stressreaktion-verringern/">Die 4 Ebenen der Stress Reaktion</a><br />
Teil 4 – <a href="https://marenkaiser.de/stress-dauerhaft-reduzieren/">Den eigenen Stress reduzieren</a></p>
<p>Viel Erfolg mit den Tipps zum Umgang mit akutem Stress<br />
wünscht Ihnen Ihre<br />
Maren Kaiser</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/c61eed1d949c4ae28ef236c08bdef4b5" alt="" width="1" height="1" /></p>
<h2>Literatur-Tipps</h2>
<p>Heike Höfler, <a href="https://www.medimops.de/heike-hoefler-stressfrei-in-10-minuten-ruhepausen-und-energie-kicks-12-uebungprogramme-fuer-ihr-wohlbefinden-broschiert-M03869103167.html" target="_blank" rel="noopener">Stressfrei in 10 Minuten</a>  &#8211; Ein Buch mit vielen kurzen Körperübungen &#8211; gut für die Soforthilfe bei aktuem Stress und auch den Stressabbau nach Feierabend<br />
Allen Elkin, <a href="https://www.medimops.de/allen-elkin-erfolgreiches-stressmanagement-fuer-dummies-fur-dummies-taschenbuch-M03527707549.html" target="_blank" rel="noopener">Erfolgreiches Stressmanagement für Dummies</a> &#8211; Grundlagen, Praxisteil und Stressbewältigung für Fortgeschrittene<br />
Christiane Kentzler und Julia Richter, <a href="https://www.amazon.de/Stressmanagement-Das-Kienbaum-Trainingsprogramm-Haufe-ebook/dp/B006GOKGBM/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&amp;crid=1AH0WG9Z2J75O&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.j_onRISBb_xVwRkiyKtLew.0h08Pci6KwouFRIu60npV1U6tXl13Bd9Nv9tFUhdghk&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Christiane+Kentzler+und+Julia+Richter%2C+Stressmanagement&amp;qid=1778852359&amp;sprefix=christiane+kentzler+und+julia+richter+stressmanagement+%2Caps%2C182&amp;sr=8-1" target="_blank" rel="noopener">Stressmanagement</a> &#8211; Ein kurzer Theorieteil, viel Praxis mit Fragebögen zur Selbstanalyse und Checklisten zur Verhaltensänderung<br />
Jörg-Peter Schröder und Rainer Blank, <a href="https://www.booklooker.de/Bücher/Jörg-Peter-Blank-Schröder+Schröder-Jörg-Peter-Blank-Reiner-Stressmanagement-Stress-Situationen/id/A02GZ6nq01ZZx?pid=2261414&amp;msclkid=421b57775b691efad8913d70790e01be" target="_blank" rel="noopener">Stressmanagement</a> &#8211;  Das Büchlein für die <strong>Hand- oder Jackentasche</strong>, inkl. Stressbarometer zur Selbstanalyse, Praxisteil und Tipps zurPrävention</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://marenkaiser.de/raus-aus-dem-stress-stress-abbauen/">Raus aus dem akuten Stress – Stress abbauen Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://marenkaiser.de">Dr. Maren Kaiser</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Welche Ziele verfolgen Sie? Ihre eigenen oder fremde?</title>
		<link>https://marenkaiser.de/eigene-ziele-verfolgen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Maren Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2016 15:35:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Je besser unsere Ziele mit dem übereinstimmen, was uns im Leben wichtig ist, umso leichter erreichen wir sie. Gibt es zu viele fremde Einflüsse bei der Wahl unserer Ziele, wird der Weg mühsam und schwer.Wie Sie Ihre Ziele an Ihren Werten ausrichten und so sicherstellen, wirklich Ihre eigenen Zielen zu verfolgen, lesen Sie in diesem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://marenkaiser.de/eigene-ziele-verfolgen/">Welche Ziele verfolgen Sie? Ihre eigenen oder fremde?</a> erschien zuerst auf <a href="https://marenkaiser.de">Dr. Maren Kaiser</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Je besser unsere <strong>Ziele</strong> mit dem übereinstimmen, was uns im Leben wichtig ist, umso leichter erreichen wir sie. Gibt es zu viele <strong>fremde Einflüsse</strong> bei der Wahl unserer Ziele, wird der Weg mühsam und schwer.<br />Wie Sie Ihre Ziele an Ihren <strong>Werten</strong> ausrichten und so sicherstellen, wirklich Ihre eigenen Zielen zu verfolgen, lesen Sie in diesem Artikel.</p>
<div id="attachment_3628" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3628" class="wp-image-3628 size-full" src="https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2016/12/Eigene-und-fremde-Ziele-verfolgen-MarenKaiser.jpg" alt="Eigene und fremde Ziele verfolgen" width="750" height="392" srcset="https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2016/12/Eigene-und-fremde-Ziele-verfolgen-MarenKaiser.jpg 750w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2016/12/Eigene-und-fremde-Ziele-verfolgen-MarenKaiser-150x78.jpg 150w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2016/12/Eigene-und-fremde-Ziele-verfolgen-MarenKaiser-300x157.jpg 300w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2016/12/Eigene-und-fremde-Ziele-verfolgen-MarenKaiser-80x42.jpg 80w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2016/12/Eigene-und-fremde-Ziele-verfolgen-MarenKaiser-220x115.jpg 220w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2016/12/Eigene-und-fremde-Ziele-verfolgen-MarenKaiser-191x100.jpg 191w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2016/12/Eigene-und-fremde-Ziele-verfolgen-MarenKaiser-280x146.jpg 280w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2016/12/Eigene-und-fremde-Ziele-verfolgen-MarenKaiser-455x238.jpg 455w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><p id="caption-attachment-3628" class="wp-caption-text">Foto: Simon | pixabay.com</p></div>
<p><span id="more-1897"></span></p>
<h2>Andere Menschen beeinflussen unsere Ziele</h2>
<p>Wir lassen uns bei unserem Handeln in der Regel durch die Erwartungen anderer Menschen beeinflussen &#8211; je nach Persönlichkeitstyp mehr oder weniger stark. Das ist grundsätzlich in Ordnung und hilfreich für ein harmonisches Zusammenleben, sofern  unsere eigenen Interessen dabei angemessen berücksichtigt bleiben .</p>
<p>Bei unseren <strong>Zielen</strong> ist es dagegen <strong>kritisch</strong>, wenn sie von den <strong>Erwartungen anderer allzu sehr beeinflusst werden</strong>!</p>
<ul>
<li>Wie viele Menschen sind in Ihrem Beruf unglücklich, weil sie den Wünschen Ihrer Eltern gefolgt sind?</li>
<li>Wie oft verbiegen wir uns, weil wir glauben, wir müssten anders sein als wir sind? Superschlank oder muskelbepackt, weil es in Zeitschriften so propagiert wird?</li>
<li>Wie oft machen wir etwas, um dazuzugehören?</li>
<li>Wie oft machen wir Karriere, obwohl wir mit dem Erreichten zufrieden sind, weil unser Umfeld dies erwartet?</li>
</ul>
<h2>Was bedeutet es für das Erreichen Ihrer Ziele, wenn es nicht wirklich Ihre ureigenen Ziele sind?</h2>
<hr />
<blockquote>
<p>Wer keine eigenen Ziele hat,<br />arbeitet für die Ziele anderer Menschen.</p>
</blockquote>
<hr />
<p>Ein <strong>Ziel zu erreichen beinhaltet viel Arbeit, Energie, Durchhalten und oft auch Mut</strong>. Dies alles bringen wir nur dann ausreichend auf, wenn wir unser Ziel mit einem klaren, <strong>uneingeschränkten „Ja“</strong> anstreben. Außerdem muss unser Unbewusstes dieses „Ja“ mittragen. Dann erleben wir den Weg zum Ziel als <strong>Flow</strong> und nicht als Anstrengung.</p>
<h2>Das Ziel mit Herz und Verstand zu 100 Prozent bejahen</h2>
<p>Fehlt dieses eindeutige „Ja“, besteht bei allen anspruchsvollen Zielen die Gefahr, dass wir scheitern. Nur wenn wir unser Ziel zu 100 Prozent mit Herz und Verstand bejahen, werden wir alle notwendigen Kräfte mobilisieren. Bei Zielen, die uns andere Menschen „eingeflüstert“ haben, wird sich unser <strong>Unbewusstes quer stellen</strong>, egal wie sehr uns unser Verstand sagt, dass es richtig ist, dieses Ziel zu verfolgen. Es wird sehr mühsam oder sogar unmöglich, solch ein Ziel zu erreichen.</p>
<p><strong>Deswegen</strong>:<br />Überprüfen Sie Ihre Ziele daraufhin, ob es wirklich <strong>Ihre ureigenen Ziele</strong> sind, frei von den Erwartungen anderer Personen oder der Gesellschaft.</p>
<p>Wie können Sie dies tun?</p>
<h3>Machen Sie eine Liste, wer sich alles freuen wird, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben und vor allem, warum diese Menschen sich freuen werden.</h3>
<p>Ein Beispiel:<br />Sie wollen 300.000 Euro Umsatz erreichen, leben aber schon ganz zufrieden mit 180.000.<br />Die Liste könnte Ihnen zeigen, dass Vater sich über 300.000 Euro Umsatz freuen würde, weil er selbst als Unternehmer gescheitert ist.<br />Oder sich Ihre Mutter darüber freuen würde, weil sie statt Hausfrau und Mutter eigentlich Unternehmerin werden wollte.<br />Oder dass Sie Karriere machen und ein großes Auto fahren wollen, weil Sie glauben dann mehr Anerkennung von Ihren Freunden zu bekommen etc.</p>
<p>Die Wahl Ihres Zieles wäre also zumindest teilweise von den Erwartungen anderer beeinflusst worden.</p>
<h3>Wenn Ihr Ziel derart fremdbestimmt ist, verändern Sie es!</h3>
<p>Vielleicht reicht es, dass Sie Ihr Ziel abwandeln. Vielleicht wählen Sie ein ganz neues Ziel. Was kann Ihnen beim Anpassen oder neu Wählen Ihres Ziels helfen?</p>
<h3>Finden Sie heraus, was Ihnen im Leben wirklich wichtig ist.</h3>
<p>Was uns wichtig ist, bezeichnen wir auch als unsere Wertvorstellungen bzw. <strong>Werte</strong>. Dies sind erstrebenswerte oder als moralisch gut betrachtete Eigenschaften oder Qualitäten, von denen wir uns in unserem Denken und Handeln leiten lassen. Unsere Werte entstehen im Laufe unserer persönlichen Entwicklung und Sozialisation. Sie sind beständig, aber nicht starr. Im Laufe unseres Lebens verändern sie sich durch Erfahrungen, die wir machen und unsere persönliche Entwicklung.</p>
<p><strong>Schreiben Sie auf, was Ihnen in Ihrem Leben wirklich wichtig ist und warum.</strong></p>
<p>Sind es</p>
<ul>
<li>Erfolg (wie definieren Sie <a href="https://marenkaiser.de/ziele-und-persoenlicher-erfolg/">Erfolg</a>?)</li>
<li>Anerkennung (wofür und von wem?)</li>
<li>Geld verdienen (wie viel?)</li>
<li>Freunde (möglichst viele oder wenige gute?)</li>
</ul>
<p>Oder eher Werte wie Achtsamkeit, Bescheidenheit, Bildung, Dankbarkeit, Durchsetzungsvermögen, Ehrgeiz, Ehrlichkeit, Fairness, Familie, Freiheit, Geduld, Gesundheit, Harmonie, Hilfsbereitschaft, Konsequenz, Kreativität, Loyalität, Mut, Ordnung, Prestige, Respekt, Seriosität, Tradition, Verlässlichkeit, Wertschätzung, Zugehörigkeit etc.</p>
<p>Natürlich gibt es noch viel mehr Werte!<br />Bei wertesysteme.de finden Sie <a href="http://www.wertesysteme.de/alle-werte-definitionen/">über 100 Werte inklusive Definition</a>.</p>
<h3>Die eigenen Ziele an der Hierarchie der eigenen Werte ausrichten</h3>
<p>Bringen Sie Ihre <strong>persönlichen Werte</strong> anschließend in eine <strong>Reihenfolge</strong>, beginnend mit dem wichtigsten Wert, dann dem zweitwichtigsten etc.</p>
<p>Jetzt können Sie Ihr <strong>Ziel so verändern</strong>, dass es zu den Werten, die Ihnen am wichtigsten sind, passt.</p>
<p>Ein Beispiel:<br />Ihr Ziel lautet, im kommenden Jahr Ihren Umsatz zu verdoppeln. Ihre Werte-Reihe lautet: Familie – Gesundheit – Anerkennung der Freunde – Freiheit.</p>
<p>Ihnen wird klar, dass Sie dieses Ziel anstreben, weil Sie glauben, dann in den Augen Ihrer Freunde als ein erfolgreicher Unternehmer zu gelten. Ihnen sind aber Ihre Familie und Ihre Gesundheit noch wichtiger als die Anerkennung der Freunde. Für die Familie und regelmäßigen Sport hätten Sie mit Ihrem Ziel (Umsatz verdoppeln) vorerst keine Zeit, da Sie 80 Stunden pro Woche arbeiten müssten.</p>
<p>Also könnten Sie Ihr Ziel anpassen, indem Sie Ihren Umsatz im kommenden Jahr nur um 30% steigern anstatt ihn zu verdoppeln, um weiterhin Zeit für Ihre Familie und Ihren Sport zu haben.</p>
<p>Oder Sie beschließen sogar, dass Sie Ihren Umsatz nicht steigern. Stattdessen legen Sie das Ziel fest, Ihre Arbeit so zu organisieren, dass Sie einen Nachmittag pro Woche und die Wochenenden Zeit für Familie und Sport haben.</p>
<p>Welche anspruchsvollen Ziele packen Sie gerade an?<br />Und welche Ihrer Werte stehen dahinter?</p>
<p>Ich freue mich auf Ihren Kommentar.</p>
<p>Mit herzlichen Grüßen<br />Ihre<br />Maren Kaiser</p>
<p><strong>Weitere Artikel zum Thema Ziele erreichen</strong></p>
<p><a href="https://marenkaiser.de/kreativ-projekte-bearbeiten-disney-strategie/">Mit kreativer Entwicklung von Ideen und Projekten schnell ans Ziel kommen – die Disney-Strategie</a><br /><a href="https://marenkaiser.de/unternehmerische-ziele-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unternehmerische Ziele erreichen – die 5 wichtigsten Stolpersteine vermeiden</a><br /><a href="https://marenkaiser.de/ziele-und-gefuehle/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ziele mit Gefühls-Tuning erreichen – was haben Ziele und Gefühle miteinander zu tun?</a><br /><a href="https://marenkaiser.de/hindernisse-ziele-erreichen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hindernisse überwinden – Ziele mit „Zwiedenken“ erreichen</a><br /><a href="https://marenkaiser.de/ziele-und-persoenlicher-erfolg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mit richtig gewählten Zielen zum persönlichen Erfolg!</a><br /><a href="https://marenkaiser.de/zeit-fuer-die-unternehmensstrategie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die Unternehmensstrategie weiter entwickeln – plötzlich freie Zeit gut nutzen!</a><br /><a href="https://marenkaiser.de/bleib-dran-service-gute-vorsaetze/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bleib dran – aus „guten Vorsätzen“ erreichbare Ziele machen</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/eb4d4c31236d41e4903ba13474a7826b" alt="" width="1" height="1" /><br /><span style="color: #991166;"><strong>Diesen Blog per E-Mail abonnieren:</strong></span><noscript>&amp;amp;lt;a href=&#8220;http://www.cleverreach.de&#8220;&amp;amp;gt;www.CleverReach.de&amp;amp;lt;/a&amp;amp;gt;</noscript></p>
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		<item>
		<title>In 5 Schritten zeitraubende Verhaltensmuster auflösen</title>
		<link>https://marenkaiser.de/zeitraubende-verhaltensmuster-aufloesen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Maren Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jun 2016 18:05:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten ändern]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitdiebe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://zeitmanagement-berlin.com/?p=1368</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eingefahrene Verhaltensmuster können uns Unternehmer/innen viel Zeit und im Extremfall sogar Geld kosten. Sie bilden eine spezielle Kategorie von Zeitdieben.  Es sind „Verhaltens-Automatismen“. Sie laufen scheinbar „von alleine“ ab und entziehen sich offensichtlich unserer Kontrolle. Daher brauchen wir besondere Aufmerksamkeit, um sie aufzulösen. Ein Beispiel:In einem Gespräch mit einem Auftraggeber haben Sie einer weiteren Änderung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://marenkaiser.de/zeitraubende-verhaltensmuster-aufloesen/">In 5 Schritten zeitraubende Verhaltensmuster auflösen</a> erschien zuerst auf <a href="https://marenkaiser.de">Dr. Maren Kaiser</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eingefahrene Verhaltensmuster</strong> können uns Unternehmer/innen viel <strong>Zeit</strong> und im Extremfall sogar <strong>Geld</strong> <strong>kosten</strong>.</p>
<p>Sie bilden eine spezielle Kategorie von <a href="https://marenkaiser.de/zeitdiebe-entlarven-entspannt-arbeiten/">Zeitdieben.</a>  Es sind „<strong>Verhaltens-Automatismen</strong>“. Sie laufen scheinbar „von alleine“ ab und <strong>entziehen</strong> sich offensichtlich unserer <strong>Kontrolle</strong>. Daher brauchen wir besondere <strong>Aufmerksamkeit</strong>, um sie aufzulösen.</p>
<div id="attachment_3651" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3651" class="wp-image-3651 size-full" src="https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2016/09/Zeitraubende-Verhaltensmuster-auflösen-MarenKaiser.jpg" alt="Zeitraubende Verhaltensmuster auflösen" width="750" height="392" srcset="https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2016/09/Zeitraubende-Verhaltensmuster-auflösen-MarenKaiser.jpg 750w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2016/09/Zeitraubende-Verhaltensmuster-auflösen-MarenKaiser-150x78.jpg 150w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2016/09/Zeitraubende-Verhaltensmuster-auflösen-MarenKaiser-300x157.jpg 300w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2016/09/Zeitraubende-Verhaltensmuster-auflösen-MarenKaiser-80x42.jpg 80w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2016/09/Zeitraubende-Verhaltensmuster-auflösen-MarenKaiser-220x115.jpg 220w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2016/09/Zeitraubende-Verhaltensmuster-auflösen-MarenKaiser-191x100.jpg 191w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2016/09/Zeitraubende-Verhaltensmuster-auflösen-MarenKaiser-280x146.jpg 280w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2016/09/Zeitraubende-Verhaltensmuster-auflösen-MarenKaiser-455x238.jpg 455w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><p id="caption-attachment-3651" class="wp-caption-text">Foto: johnhain | pixabay.com</p></div>
<p><span id="more-1368"></span></p>
<p><strong>Ein Beispiel:</strong><br />In einem Gespräch mit einem Auftraggeber haben Sie einer weiteren <strong>Änderung</strong> eines Projektes <strong>reflexartig zugestimmt</strong> – obwohl ein Festpreis vereinbart ist. Nun <strong>ärgern</strong> Sie sich, weil Sie zusätzliche <strong>Zeit</strong> aufwenden müssen, die <strong>nicht bezahlt</strong> wird. Und Sie stellen fest, dass Sie – trotz aller guten Vorsätze – wieder einem <strong>alten Verhaltensmuster</strong> erlegen sind. Sie haben einfach „ja“ gesagt, obwohl verhandeln angesagt gewesen wäre.</p>
<p><strong>Weitere Beispiele dieser Art sind:</strong></p>
<ul>
<li>Wir sitzen spätabends und <strong>todmüde</strong> an einer <strong>Arbeit</strong>, die wir mit Gewalt <strong>fertig</strong> bekommen wollen. Dabei wissen wir genau, dass es <strong>ausgeschlafen</strong> am nächsten Morgen doppelt so <strong>schnell</strong> erledigt wäre</li>
<li>Wir sagen <strong>Termine</strong> zu, obwohl wir genau wissen, dass sie nur zu halten sind, wenn absolut <strong>alles glatt</strong> geht – und das ist sehr <strong>unwahrscheinlich</strong></li>
<li>Wir erledigen immer wieder zu viele Dinge <strong>gleichzeitig</strong> und machen dadurch vermehrt <strong>Fehler</strong></li>
<li>Wir wehren <strong>Kritik</strong> sofort ab oder <strong>verteidigen</strong> uns statt <strong>hinzuhören</strong>, was darin <strong>Hilfreiches</strong> für uns enthalten sein könnte</li>
<li>Wir reagieren unüberlegt oder aufbrausend, wenn die Dinge <strong>nicht nach unseren Vorstellungen</strong> laufen</li>
</ul>
<h2>Was steckt hinter diesen automatisierten Verhaltensmustern?</h2>
<p>Fast jeder von uns hat bestimmte <strong>Verhaltensmuster</strong>, bei denen er scheinbar  „aus seiner Haut nicht herauskann“, obwohl der Kopf etwas anderes rät.</p>
<p>Dies sind meistens <strong>früh erlernte Verhaltensmuster</strong> aus unserer Kindheit und Jugend. Damals hatten sie ihre  Berechtigung. Sie waren in bestimmten Situationen vielleicht das einzig mögliche Verhalten für uns als Kinder oder Heranwachsende. Im Laufe der Jahre haben Sie sich zu <strong>Automatismen</strong> entwickelt.</p>
<p>Heute <strong>kosten</strong> uns solche „überholten“ Verhaltensmuster viel <strong>Zeit</strong> und teilweise sogar <strong>Geld</strong>. Weil wir z.B. nicht in der Lage sind, mit <strong>Kritik</strong> souverän umzugehen, kann die <strong>Zusammenarbeit</strong> mit Kunden oder Geschäftspartnern <strong>mühsam</strong> werden. Die Arbeitsbeziehung, evtl. sogar die persönliche Beziehung, wird belastet. Dies kann sogar dazu führen, dass wir <strong>Kunden</strong> <strong>verlieren</strong>. Auf alle Fälle müssen wir Zeit investieren, verärgerte Personen wieder „einzufangen“ und die persönliche Basis wieder herzustellen.</p>
<hr />
<blockquote>
<p><strong>Es gibt Diebe, die nicht bestraft werden und einem doch das Kostbarste stehlen: die Zeit.<br /></strong>Napoleon Bonaparte<em><br /></em></p>
</blockquote>
<hr />
<h2>Wie funktioniert der Mechanismus von Verhaltens-Automatismen?</h2>
<p>Lassen Sie mich dies an einem <strong>Beispiel</strong> erklären:<br />Es gibt Menschen, die nach einen kleinen Auto-Unfall mit <strong>Blechschaden</strong> unversehrt aussteigen und so <strong>wütend</strong> auf sich und den anderen sind, dass sie ausfällig werden und den Unfallgegner <strong>beschimpfen</strong>.</p>
<p>Andere Menschen steigen unversehrt aus, <strong>freuen</strong> sich, dass alle Personen <strong>unverletzt</strong> sind und regeln <strong>sachlich</strong> oder sogar freundlich alles Notwendige mit dem Unfallgegner.</p>
<p><strong>Was bewirkt den Unterschied?</strong></p>
<p>Das Ereignis ist das gleiche: <strong>Beide</strong> haben einen <strong>kleinen Unfall</strong> mit verbeultem Blech.</p>
<p>Im <strong>ersten</strong> Beispiel <strong>denkt der Mensch</strong>: &#8222;Ich <strong>Trottel</strong>, warum habe ich nicht eher gebremst. Der <strong>blöde Hund</strong> hätte aber auch besser aufpassen können.&#8220;  Daraus <strong>resultieren</strong> das Gefühl der <strong>Wut</strong> und die Handlung, den Unfallgegner zu <strong>beschimpfen</strong>.</p>
<p>Im <strong>zweiten</strong> Beispiel <strong>denkt der Mensch</strong>: „Gott sei Dank! <strong>Nur Blechschaden,</strong> keiner ist verletzt!“ Daraus resultieren ein Gefühl von <strong>Erleichterung</strong> und die Handlung, <strong>sachlich</strong> alles Nötige zu <strong>regeln</strong>.</p>
<p>Den <strong>Unterschied</strong> machen also jeweils die Gedanken der beiden Personen in der gleichen Situation. Der <strong>Unfall</strong> ist nur ein <strong>äußerer Anlass</strong>. Dieser löst scheinbar unser Verhalten aus. Tatsächlich <strong>entscheidend</strong> für unser Verhalten sind aber unsere <strong>eigenen Gedanken</strong> und die dadurch <strong>ausgelösten Gefühle</strong>.</p>
<p>Der „Hebel“ für die <strong>Veränderung</strong> Ihres <strong>Verhaltens</strong> sind also Ihre <strong>eigenen Gedanken</strong>!</p>
<h2>Wie können wir uns von solchen „überholten“ Verhaltensmustern befreien?</h2>
<p>Durch das nachfolgend beschriebene Vorgehen werden Sie einen <strong>Weg</strong> finden, sich anders zu verhalten.</p>
<p>Dafür brauchen Sie Stift, Papier und etwas <strong>Zeit</strong>, in der Sie <strong>ungestört</strong> sind, um diese 3 Schritte zu machen.</p>
<h3>Schritt 1: Wie sieht Ihr „veraltetes“ Verhaltensmuster genau aus?</h3>
<p>Wählen Sie eine <strong>typische Situation</strong> aus, in der Sie sich mit einem ungünstigen Verhaltens-Automatismus immer wieder selbst ein <strong>Bein stellen</strong>. Erforschen Sie Ihr typisches Verhalten mit einem <strong>wohlwollenden</strong> Blick auf sich selbst. Den „inneren <strong>Kritiker</strong>“ mit seinen Vorwürfen schicken Sie so lange in die <strong>Pause</strong>.</p>
<ul>
<li>Schreiben Sie <strong>genau</strong> auf, wie Sie sich <strong>verhalten</strong> und was Sie <strong>sagen</strong>. Was würde eine <strong>Kamera</strong> festhalten? Oder <strong>erklären</strong> Sie mir, was ich tun müsste, um mich genauso wie Sie zu verhalten.</li>
<li>Was <strong>verändert</strong> sich vielleicht an Ihrer Körperhaltung, Gestik, Mimik, Stimme. Zugegeben, es ist nicht einfach, dies bei sich selbst zu <strong>beobachten</strong> und mit etwas Übung dennoch <strong>möglich</strong>. Sie können natürlich auch eine Vertrauensperson, die Sie in dieser Situation erlebt hat, nach deren Beobachtungen <strong>fragen</strong>.</li>
<li>Welche <strong>Gefühle</strong> oder Veränderung Ihrer Gefühle können Sie bei sich selbst in dieser Situation <strong>registrieren</strong>?</li>
</ul>
<h3>Schritt 2: Wodurch wird Ihre Reaktion ausgelöst?</h3>
<p>Was ist auf den ersten Blick der scheinbare Auslöser im Außen?</p>
<ul>
<li>Was muss <strong>passieren</strong>, jemand <strong>tun</strong> oder <strong>sagen</strong>, damit Sie sich so <strong>verhalten</strong>, wie gerade beschrieben?</li>
<li>Gibt es „<strong>Code-Wörter</strong>“, auf die Sie <strong>anspringen</strong>?</li>
</ul>
<p>Tatsächlich sind <strong>Ihre Gedanken</strong> und die dadurch ausgelösten Gefühle der <strong>wahre</strong> innere <strong>Auslöser</strong> für Ihren Verhaltens-Automatismus, wie das Beispiel mit dem Blechschaden gezeigt hat. Häufig sind es<strong> abwertende Gedanken</strong> über sich selbst oder die anderen Beteiligten.</p>
<ul>
<li>Was <strong>denken Sie direkt bevor</strong> ihr Verhaltensmuster „automatisch“ abläuft?</li>
<li>Was <strong>sagen Sie innerlich</strong> zu sich selbst oder über andere beteiligte Personen?</li>
</ul>
<p>Die Herausforderung besteht darin, diese <strong>blitzschnell ablaufende Kette</strong> von Gedanken, Gefühlen und automatischer Handlung,<strong> bewusst wahrzunehmen</strong>.</p>
<hr />
<blockquote>
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<hr /></blockquote>
</div>
<h3>Schritt 3: Inneres Warnsignal etablieren</h3>
<p>Um solch ein festgefahrenes <strong>Verhaltensmuster</strong> zu <strong>verändern</strong>, brauchen Sie als erstes <strong>Sensibilität</strong> für den <strong>Beginn</strong> des Automatismus:</p>
<ul>
<li><strong>Woran</strong> können Sie <strong>feststellen</strong>, dass „es“ losgeht?</li>
<li>Welche <strong>Gedanken</strong> haben Sie genau in diesem Moment?</li>
<li>Welches <strong>Körpergefühl</strong> macht sich vielleicht bei Ihnen bemerkbar?</li>
<li>Ballen Sie die Fäuste oder ziehen Sie die Schultern hoch?</li>
<li>Machen Sie sich besonders gerade oder sacken Sie zusammen?</li>
<li>Spüren Sie ein Kribbeln im Nacken oder eine andere <strong>körperliche Reaktion</strong>?</li>
</ul>
<p>Seien Sie aufmerksam und forschen Sie genau nach, was ein <strong>Zeichen</strong> für den <strong>Beginn</strong> sein könnte. Am <strong>Anfang</strong> geht dies vermutlich nur <strong>nachträglich</strong>, wenn die Situation vorüber ist.</p>
<p>Wenn Sie solch ein <strong>Warnsignal</strong> gefunden haben, beginnen Sie damit, es in den fraglichen Situationen <strong>bewusst</strong> zu <strong>registrieren</strong>. So sensibilisieren Sie sich für diese Art der <strong>Achtsamkeit</strong> und <strong>Selbstwahrnehmung</strong>. Ihr Verhalten zu verändern ist erst der übernächste Schritt. Vorher kommt das <strong>Innehalten</strong> und <strong>Stoppen</strong> des Automatismus.</p>
<h3>Schritt 4: Innehalten und den weiteren Ablauf des Verhaltensmusters stoppen</h3>
<p>Nachdem Sie eine Weile<strong> trainiert</strong> haben, Ihr Warnsignal bewusst wahrzunehmen, kommt der nächste Schritt. Sie überlegen sich eine kleine <strong>Aktion</strong>, die Sie ausführen, um den <strong>Verhaltens-Automatismus zu stoppen</strong>.</p>
<p>Der Moment, in dem der <strong>Automatismus</strong> startet, gleicht dem Moment auf einer <strong>Rutsche</strong>: Sie drohen zu rutschen, wollen es aber nicht. Wie können Sie Ihre Rutschpartie <strong>stoppen</strong>? Dies kann <strong>alles Mögliche</strong> sein:</p>
<ul>
<li>Ihre Körperhaltung verändern</li>
<li>aufstehen</li>
<li>hinsetzen</li>
<li>Ihre Tätigkeit unterbrechen</li>
<li>Ihre Hände reiben</li>
<li>sich zwicken</li>
<li>die Brille absetzen</li>
<li>die Schultern leicht anspannen und wieder loslassen</li>
<li>aus der Situation herausgehen</li>
<li>pfeifen</li>
<li>einige Töne summen</li>
</ul>
<p>Ihrer <strong>Fantasie</strong> sind keine Grenzen gesetzt! Diese Aktion muss nicht vernünftig oder logisch, sondern <strong>wirksam</strong> sein! Und natürlich so gewählt, dass Sie sich <strong>trauen</strong>, diese im Beisein anderer anzuwenden.</p>
<p>Mit dem <strong>Stoppen</strong> Ihres Automatismus haben Sie die Chance, Ihren <strong>Kopf</strong> einzuschalten und sich <strong>bewusst anders zu verhalten</strong>!</p>
<h3>Schritt 5: Alternatives Verhalten etablieren</h3>
<p>Überlegen Sie, wie Sie sich in der bearbeiteten Situation <strong>stattdessen verhalten</strong> wollen. Schreiben Sie auf, welche <strong>positiv</strong> formulierten <strong>Gedanken</strong> Sie bei diesem Verhalten <strong>unterstützen</strong> können.</p>
<p>Dann entwerfen Sie <strong>innerlich</strong> einen <strong>Film</strong> Ihres neuen Verhaltens in dieser Situation:<br /><strong>Stellen</strong> Sie sich <strong>vor</strong>, wie Sie Ihr Warnsignal bemerken, innehalten, die kleine „Stopp-Aktion“ durchführen und sich &#8211; wie gerade beschrieben &#8211; anders als bisher verhalten.</p>
<p>Für Ihr <strong>Gehirn</strong> ist es genau das Gleiche, als würde dies <strong>real</strong> ablaufen. Dieser innere Film hilft Ihnen, sich in der realen Situation wie gewünscht zu verhalten, das Sie es gedanklich <strong>üben</strong>. Dies ist ein typisches <strong>Mentaltraining</strong>, wie es im Sport und im Beruf häufig genutzt wird, um Neues zu lernen und zu verankern.</p>
<p>Und haben Sie <strong>Geduld</strong> mit sich selbst! Jahrzehntealte automatische Reaktionen<br />zu verändern braucht <strong>Zeit</strong>. Das Gehirn muss eine alte &#8222;<strong>Daten-Autobahn</strong>&#8220; auflösen und für das neue Verhalten <strong>Neuronen</strong> neu verknüpfen.</p>
<p>Falls Sie eine Runde im <strong>alten Muster</strong> drehen, seien Sie <strong>nachsichtig</strong> mit sich! Machen Sie sich möglichst <strong>zeitnah</strong> genau von dieser Situation einen <strong>inneren Film</strong> mit dem gewünschten <strong>neuen Verhalten</strong>. Dann fällt es bei der nächsten Gelegenheit schon leichter. Und bleiben Sie dran!</p>
<p>Mit herzlichen Grüßen und<br />einem fröhlichen &#8222;Auf zu neuen Ufern!&#8220;<br />Ihre<br />Maren Kaiser<br /><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/08a7df64c07a4d688e3f6ab391ac4091" alt="" width="1" height="1" /></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://marenkaiser.de/zeitraubende-verhaltensmuster-aufloesen/">In 5 Schritten zeitraubende Verhaltensmuster auflösen</a> erschien zuerst auf <a href="https://marenkaiser.de">Dr. Maren Kaiser</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Aufschieberitis und der innere Schweinehund &#8211; anpacken statt aufschieben</title>
		<link>https://marenkaiser.de/aufschieberitis-und-der-innere-schweinehund/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Maren Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2016 08:50:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitseffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Aufschieberitis]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinehund]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstcoaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vermutlich kennen es fast alle von uns:Ungeliebte und lästige Aufgaben vor uns herschieben oder anfangen und gleich wieder abbrechen und Angenehmeres tun. Und als Folge davon Aufgaben auf den allerletzten Drücker erledigen. Kennen Sie diese typischen Symptome der Aufschieberitis? Sie sind weit verbreitet. Bei manchen Menschen kann dies sogar chronisch sein. Wenn wir davon betroffen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://marenkaiser.de/aufschieberitis-und-der-innere-schweinehund/">Die Aufschieberitis und der innere Schweinehund &#8211; anpacken statt aufschieben</a> erschien zuerst auf <a href="https://marenkaiser.de">Dr. Maren Kaiser</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vermutlich kennen es fast alle von uns:<br />Ungeliebte und lästige Aufgaben vor uns herschieben oder anfangen und gleich wieder abbrechen und Angenehmeres tun. Und als Folge davon Aufgaben auf den allerletzten Drücker erledigen.</p>
<div id="attachment_3680" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3680" class="wp-image-3680 size-full" src="https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2017/11/Aufschieberitits-anpacken-statt-aufschieben-MarenKaiser.jpg" alt="Aufschieberitits anpacken statt aufschieben" width="750" height="392" srcset="https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2017/11/Aufschieberitits-anpacken-statt-aufschieben-MarenKaiser.jpg 750w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2017/11/Aufschieberitits-anpacken-statt-aufschieben-MarenKaiser-150x78.jpg 150w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2017/11/Aufschieberitits-anpacken-statt-aufschieben-MarenKaiser-300x157.jpg 300w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2017/11/Aufschieberitits-anpacken-statt-aufschieben-MarenKaiser-80x42.jpg 80w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2017/11/Aufschieberitits-anpacken-statt-aufschieben-MarenKaiser-220x115.jpg 220w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2017/11/Aufschieberitits-anpacken-statt-aufschieben-MarenKaiser-191x100.jpg 191w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2017/11/Aufschieberitits-anpacken-statt-aufschieben-MarenKaiser-280x146.jpg 280w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2017/11/Aufschieberitits-anpacken-statt-aufschieben-MarenKaiser-455x238.jpg 455w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><p id="caption-attachment-3680" class="wp-caption-text">Bild: Maren Kaiser</p></div>
<p><span id="more-767"></span></p>
<h2><strong>Kennen Sie diese typischen Symptome der Aufschieberitis?</strong></h2>
<p>Sie sind weit verbreitet. Bei manchen Menschen kann dies sogar chronisch sein. Wenn wir davon betroffen sind, nervt es uns selbst und erst recht die Menschen, mit denen wir zusammen arbeiten und leben.</p>
<p>Haben Sie nur gelegentliche kleine Anwandlungen von Aufschieberitis, hilft Ihnen vielleicht schon mein Tipp der Woche <a href="https://marenkaiser.de/schluss-mit-der-aufschieberitis-stress-und-hektik-vermeiden/">Schluß mit der Aufschieberitis</a>.</p>
<h2>Doch was verbirgt sich hinter der chronischen Aufschieberitis?</h2>
<p>Wenn wir uns Aufgaben vornehmen, läuft ein bestimmter innerer Prozess ab. Er lässt sich vom ersten Gedanken an die Aufgabe bis zu deren Abschluss in drei Phasen einteilen.</p>
<p>In der <strong>Entschlussphase </strong>taucht der Gedanke auf, etwas zu tun, und wir wägen ab:</p>
<p>Soll ich – soll ich nicht?<br />Will ich – will ich nicht?<br />Muss ich – muss ich nicht?  &#8230;etc.</p>
<p>Dann folgt die <strong>eigentliche Entscheidung</strong>. Wir legen uns fest. Im Idealfall auf das Was und Wie und legen sofort los. Alle späteren Start-Termine laufen Gefahr, dass wir sie untätig verstreichen lassen.</p>
<p>Läuft alles glatt, erledigen wir in der <strong>Durchführungsphase</strong> unsere Aufgabe ganz oder soweit, wie wir uns vorgenommen haben.</p>
<h2>So liefe es, wären da nicht die Aufschieberitis und die inneren Schweinehunde.</h2>
<p>Die inneren Schweinehunde wollen dafür sorgen, dass wir uns erholen, entspannen, vergnügen, möglichst wenig anstrengen und nur angenehme Gefühle erleben.</p>
<p>Unangenehme, anstrengende, langweilige, unbekannte und große Aufgaben können genau das Gegenteil bei uns bewirken.</p>
<p>Also haben unsere inneren Schweinehunde die Aufschieberitis erfunden. Denn sie leben im Hier und Jetzt, nicht im Morgen!</p>
<p>Sie verführen uns zum Aufschieben, Aussitzen, Abbrechen und lenken uns ab. Sie denken dabei nicht an die negativen Folgen, die wir dadurch haben.</p>
<hr />
<blockquote>
<p><strong>Des Teufels liebstes Möbelstück ist die lange Bank.</strong><br /><strong> Und der innere Schweinehund liegt auch gern drauf!</strong></p>
</blockquote>
<hr />
<h3>Sie wollen sich gegen die Verführungen ihrer inneren Schweinehunde wappnen, statt darauf hereinzufallen und ihre Aufschieberitis beenden?</h3>
<p>Dann hilft nur, die inneren Schweinehunde kennen zu lernen und ihre positiven Absichten – denn die haben sie – herauszufinden.</p>
<h3>Der Schlüssel zum inneren Schweinehund und dem Ende der Aufschieberitis: Die positiven Absichten herausfinden!</h3>
<p>Wenn wir diese positiven Absichten kennen, können wir überlegen, wie wir sie bewusst in unseren Tagesablauf einbauen. In diesem Moment entspannen sich die inneren Schweinehunde. Sie merken, dass wir selbst für uns sorgen. Daher müssen sie uns nicht mehr von unseren Aufgaben abbringen und es ist Schluss mit der Aufschieberitis.</p>
<p>Wir erreichen dies, indem wir unseren inneren Schweinehund in einem inneren Dialog kennen lernen, mit ihm Freundschaft schließen und einen Kooperationsvertrag mit ihm aushandeln.</p>
<p>Mit herzlichen Grüßen und<br />einem fröhlichen &#8222;Auf zu neuen Ufern!&#8220;</p>
<p>Maren Kaiser<br /><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ssl-vg03.vgwort.de/na/9043acf053c8404fbd40c194f9d17603" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Entscheidungen treffen – drei hilfreiche Fragen und ein Selbstcoaching-Tipp</title>
		<link>https://marenkaiser.de/entscheidungen-treffen-hilfreiche-fragen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Maren Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2015 09:51:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps + Tools zur Arbeitserleichterung]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Inneres Team]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständige]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Entscheidungen zu treffen ist immer wieder eine Herausforderung, besonders, wenn es um wichtige Dinge geht, die für uns einen hohen Stellenwert, eine große Bedeutung haben. Für Unternehmer/innen und Selbstständige kann das die Frage sein, wie hoch setze ich den Preis für meine (Dienst-) Leistung an, wen beauftrage ich mit meinem Webdesign, welcher Stellenbewerber ist der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Entscheidungen </strong>zu treffen ist immer wieder eine <strong>Herausforderung</strong>, besonders, wenn es um wichtige Dinge geht, die für uns einen hohen Stellenwert, eine große Bedeutung haben. Für Unternehmer/innen und Selbstständige kann das die Frage sein, wie hoch setze ich den Preis für meine (Dienst-) Leistung an, wen beauftrage ich mit meinem Webdesign, welcher Stellenbewerber ist der Richtige, welche Fortbildung besuche ich, mit wem kooperiere ich, wo miete ich meine Geschäftsräume an, etc.</p>
<div id="attachment_4035" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4035" class="wp-image-4035 size-full" src="https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2017/11/Entscheidungen-treffen-MarenKaiser.jpg" alt="Entscheidungen treffen" width="750" height="392" srcset="https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2017/11/Entscheidungen-treffen-MarenKaiser.jpg 750w, https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2017/11/Entscheidungen-treffen-MarenKaiser-300x157.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><p id="caption-attachment-4035" class="wp-caption-text">Foto: Gerd Altmann | pixabay.com</p></div>
<p><strong>Drei Fragen</strong> können Ihnen den Weg zur Entscheidung erleichtern:<span id="more-322"></span></p>
<ol>
<li>Was passiert, wenn ich nicht entscheide?</li>
<li>Wie zieldienlich ist die jeweilige Alternative?</li>
<li>Welche Auswirkungen hat die Wahl der jeweiligen Alternative?</li>
</ol>
<hr />
<blockquote>
<p><strong>Keine Entscheidung zu treffen ist auch eine Entscheidung!</strong></p>
</blockquote>
<hr />
<h2>Selbstcoaching mit dem &#8222;Inneren Team&#8220; für gute Entscheidungen</h2>
<p>Stecken Sie trotz dieser drei Fragen noch mit Ihrer Entscheidung fest, kann die Methode des &#8222;<a title="Inneres Team von Schulz von Thun" href="http://www.inneres-team.de/">Inneren Teams</a>&#8220; von Friedeman Schulz von Thun eine <strong>Entscheidungshilfe</strong> sein. Ich will sie hier nur kurz anreißen: Es geht darum, den <strong>inneren Stimmen</strong> zu lauschen, die sich für und gegen die jeweilige Entscheidung in Ihrem Kopf eine <strong>Diskussion</strong> liefern. Das lohnt sich häufig!</p>
<p>Schreiben Sie auf, was diese Stimmen sagen. Geben Sie den Stimmen (sie werden auch innere Anteile genannt) einen Namen, z.B. die Mutige, der Vorsichtige, der Akkurate, die Gemütliche etc. Damit wissen Sie dann meistens auch schon, wofür diese Stimmen stehen. Sie haben immer eine <strong>positive Absicht</strong>, wollen Sie schützen, vorwärts bringen, für Ihr Vergnügen sorgen, um nur einige Beispiele zu nennen. Es ist ähnlich wie in einem realen Team. Ganz unterschiedliche &#8222;Charaktere&#8220; sind beteiligt.</p>
<p>Wichtig dabei: Sie sind der <strong>Teamleiter</strong>. Am Ende gilt Ihr Wort. Lauschen Sie den Argumenten, stellen Sie Ihre Teamchef-Sicht neben die anderen Argumente. Versuchen Sie, die inneren Stimmen zur <strong>Kooperation</strong> zu bewegen, deren Befürchtungen auszuräumen oder sagen Sie ihnen, dass sie sich bei dieser Entscheidung bitte heraushalten. Seien Sie dabei freundlich und wertschätzend gegenüber diesen innerern Anteilen und &#8211; wo nötig &#8211; auch resolut.</p>
<p>Spätestens nach dieser <strong>Klärung</strong> sollte eine <strong>gute Entscheidung </strong>möglich sein.</p>
<p>Falls es immer noch hakt – rufen Sie mich an: 030- 74 68 32 00.<br />Ein Kurz-Coaching wird Ihnen helfen, eine Entscheidung zu treffen.</p>
<p>Mit einem fröhlichen „Auf zu neuen Ufern!“<br />Ihre<br />Maren Kaiser</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/2b5b3297456f451fb334f0a8165f8f3b" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Bleib dran &#8211; aus &#8222;guten Vorsätzen&#8220; erreichbare Ziele machen</title>
		<link>https://marenkaiser.de/bleib-dran-service-gute-vorsaetze/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Maren Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jan 2015 16:13:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Dranbleiben]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Vorsätze]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://zeitmanagement-berlin.com/?p=234</guid>

					<description><![CDATA[<p>Geht es Ihnen auch so? Sie haben auf das letzte Jahr zurück geblickt, Bilanz gezogen und „gute Vorsätze“ für das neue Jahr gefasst: Endlich mit systematischer Neukunden-Akquisition beginnen, den Internetauftritt überarbeiten oder auch für den Marathon in New York trainieren, gesünder essen, aufhören zu rauchen. Oder noch etwas ganz anderes… Der Begriff „gute Vorsätze“ trägt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://marenkaiser.de/bleib-dran-service-gute-vorsaetze/">Bleib dran &#8211; aus &#8222;guten Vorsätzen&#8220; erreichbare Ziele machen</a> erschien zuerst auf <a href="https://marenkaiser.de">Dr. Maren Kaiser</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Geht es Ihnen auch so? Sie haben auf das letzte Jahr zurück geblickt, Bilanz gezogen und „gute Vorsätze“ für das neue Jahr gefasst: Endlich mit systematischer Neukunden-Akquisition beginnen, den Internetauftritt überarbeiten oder auch für den Marathon in New York trainieren, gesünder essen, aufhören zu rauchen. Oder noch etwas ganz anderes…</p>
<div id="attachment_662" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-662" class="wp-image-662" src="https://marenkaiser.de/wp-content/uploads/2016/01/Bleib-dran-Service-Zeitmanagement-Berlin-300x300.jpg" alt="Bleib dran!" width="750" height="596" /><p id="caption-attachment-662" class="wp-caption-text">Foto: pixabay.com | CC0 Creative Commons</p></div>
<p><span id="more-234"></span></p>
<p>Der Begriff „gute Vorsätze“ trägt schon das Scheitern in sich. Weil es eben nur ein Vorsatz und kein Ziel ist und weil wir alle schon oft mit Vorsätzen gescheitert sind. Ich spreche daher lieber von Zielen und Projekten.</p>
<hr />
<blockquote>
<p><strong>Des Teufels liebstes Möbelstück ist die &#8222;lange Bank&#8220;.</strong></p>
</blockquote>
<hr />
<p>Bei vielen dieser Ziele ist das Unterlassen von lange existierenden Verhaltensmustern der Kern- und Knackpunkt, die große Herausforderung. Eine alte Gewohnheit ist aufzugeben und ein neues Verhaltensmuster ist konsequent einzuüben.</p>
<p>Aus der Hirnforschung wissen wir, dass das Verändern von Verhaltensmustern einen Umbau der neuronalen Verknüpfungen der Hirnzellen erfordert. Das alte Verhalten wird von unzähligen parallel verknüpften Neuronen, von einer „Datenautobahn“, unterstützt. Für das neue Verhalten muss diese erst noch gebaut und die alte demontiert werden.</p>
<p>Im Moment ist es noch wie eine Wiese mit hohem Gras und Gestrüpp, durch das wir uns mühsam einen neuen Weg bahnen müssen. Kein Wunder, dass wir ruckzuck wieder in alten Mustern, sprich auf der „Datenautobahn“ und in altem Verhalten sind.</p>
<h2><strong>Die erste gute Nachricht:</strong></h2>
<p>Jedes Mal, wenn Sie das neue Verhalten anwenden, entsteht ein Trampelpfad, der immer breiter wird, denn jedes Mal verknüpfen sich weitere Neuronen zur neuen Datenautobahn: Das neue Verhalten fällt Ihnen immer leichter.</p>
<p>Und da unser Gehirn sehr ökonomisch arbeitet, baut es nach und nach alles ab, was nicht mehr gebraucht wird. Die Verknüpfungen der alten Datenautobahn lösen sich allmählich auf und der Verhaltensautomatismus verschwindet.</p>
<h2><strong>Die zweite gute Nachricht: </strong></h2>
<p>Veränderung darf Spaß machen und gelingt so deutlich leichter. Sorgen Sie also für einen Spaßfaktor! Dann bleiben Sie auch am Ball.</p>
<p>Wie könnten Sie für diesen Spaßfaktor sorgen? Hier einige Ideen:</p>
<ul>
<li>Sie feiern das Erreichen von Zwischenzielen.</li>
<li>Sie suchen sich jemanden, der sich mit Ihnen freut. Berichten Sie ihm täglich kleine Erfolge über SMS oder Austausch am Telefon.</li>
<li>Hängen Sie ein Maßband auf, auf dem Sie Ihren Fortschritt farblich markieren oder von dem Sie purzelnden Pfunde abschneiden</li>
<li>Nutzen Sie eine Pinnwand mit Post-Its zur Visualisierung ihrer Ergebnisse</li>
</ul>
<p>Seien Sie kreativ und inspirieren Sie andere, indem Sie Ihre Spaßfaktor-Ideen gerne in den Kommentar schreiben.</p>
<h2><strong>So bleiben Sie dran!</strong></h2>
<h3><span style="font-size: 18px;"><span style="color: #333333;">Schreiben Sie Ihr Ziel ganz konkret und eindeutig auf:</span></span></h3>
<ul>
<li>Formulieren Sie Ihr Vorhaben positiv (Verneinungen überhört unser Unbewusstes gerne)</li>
<li>Schreiben Sie ganz konkret auf, was Sie wann, wie genau tun werden</li>
<li>Stellen Sie sicher, dass das Ziel für Sie attraktiv ist und einen „Spaßfaktor“ hat</li>
<li>Überprüfen Sie bitte auch, ob es realistisch ist, also von Ihnen tatsächlich in ausreichendem Maß beeinflusst werden kann (in 3 Wochen chinesisch zu lernen, ist für die allermeisten Leute z.B. nicht realistisch). Das ist wichtig, weil sonst der Frust vorprogrammiert ist.</li>
<li>Schreiben Sie auf wann Sie Ihr Ziel erreicht haben werden und woran genau Sie dies feststellen werden</li>
</ul>
<p>Und überlegen Sie, ob Sie evtl. jemanden mit ins „Boot holen“ müssen. Wenn Sie z.B. das nächste halbe Jahr alle Energie in Ihre angestrebte Selbstständigkeit stecken werden, sollten Ihr Partner oder Ihre engsten Freunde wissen, dass Sie weniger Zeit für sie haben werden.</p>
<hr />
<blockquote>
<p><strong>Das wichtigste des ersten Schrittes ist die Richtung, nicht die Weite!</strong></p>
</blockquote>
<hr />
<h3 id="Ziel-Beispiel">Ich gebe Ihnen ein Beispiel für solch eine Zielformulierung:</h3>
<ul>
<li>Ich gewinne jeden Monat 3 neue Kunden.</li>
<li>Dafür rufe ich jeden Tag mindestens 10 potentielle Kunden an und mache pro Woche 5 persönliche Gesprächstermine aus.</li>
<li>Den „Spaßfaktor“ stelle ich sicher, indem ich jeden Kontakt und jeden Termin auf meinem Whiteboard mit einem bunten Post-It visualisiere.</li>
<li>Das Ziel ist realistisch, da ich mir jeden Tag diese Zeit nehme.</li>
<li>Die Zielerreichung messe sich anhand der Besuche und der gewonnenen Kunden.</li>
</ul>
<h3>So, jetzt sind Sie dran – machen Sie aus Ihrem Vorsatz ein Ziel!</h3>
<p>Und machen Sie einen Plan mit Zwischenzielen, die ebenfalls ein Erreichungsdatum haben. Sie werden erleben, dass ein Ziel mit einem Umsetzungsplan eine ganz andere Wirkung entfaltet, als ein schlichter Vorsatz.</p>
<p>Viel Erfolg wünscht Ihnen<br />Ihre<br />Maren Kaiser<br /><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/139df9843f874838964b1f9f16529ad1" alt="" width="1" height="1" /></p>
<h3><strong><span class="has-inline-color">Weitere Artikel, die Sie beim Erreichen Ihrer Ziele unterstützen:</span></strong></h3>
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